104 Siebenhundert und sechzigste Nacht.
Wohnort angewiesen, und hier ist sein Kopf." Dann zog er einen andern Schädelheraus und fragte: „Kennst du diesen?" — „Nein," antwortete Alexander. „Dieserwar," fuhr der König fort, „ein gerechter König der Erde, ein Wohlthäter seiner
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Unterthancn; Gott hat seiner Seele im Paradiese einen hohen Rang angewiesen."Alexander mußte laut weinen; dann drückte er den König an sein Herz und sagteihm: „Wenn du bei mir leben willst, so ernenne ich dich zu meinem Viziere und theilemein Königreich mit dir." Der König antwortete: „Das sey ferne von mir! dazu habeich keine Lust." — „Und warum?" fragte Alexander. „Darum," erwiderte der König,„weil alle Leute wegen deiner Macht und deines Neichthums dich hassen, während siemich in meiner Armuth und Genügsamkeit aufrichtig lieben; darum gelüste ich wedernach Macht, noch nach andern weltlichen Vorzügen." Alexander drückte ihn nocheinmal an sein Herz, küßte ihn und ging weiter.