Siebenhundert und ncunundfünszigste Nacht.
Todesengel des Königs Seele, während er noch auf seinem Throne saß. So sprichtGott der Erhabene im Koran: „Während sie sich freuen mit dem, was ihnen gegebenworden, nehmen wir sie plötzlich weg und geben sie der Verzweiflung preis."
Alexander und ein gottesfnrchtiger König.
So erzählt man auch: Alexander der Zweihörnige sah auf seinen Zügen einschwaches Volk, das gar nichts von den Annehmlichkeiten der Welt besaß. Sie begrubenihre Todte'n vor die Thüren ihrer Häuser, besuchten beständig diese Gräber, und kehrtenden Staub davon ab und beteten darauf zu Gott; ihre Nahrung bestand ganz alleinaus Kräutern und Pflanzen der Erde. Da schickte Alexander Jemanden zu ihremKönig und ließ ihn zu sich bitten. Aber der König dieses Volks sagte: „Ich habenichts bei ihm zu schaffen." Alexander ging zu ihm und fragte ihn: wie es ihm undseinem Volke gehe. Er sehe weder Gold, noch Silber bei ihnen, auch gar nichts, waszu den Annehmlichkeiten des Lebens gehöre.
In der nächsten Nacht erzählte Schehersad weiter: