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Siebenhundert
und
neunundvierzigste Nacht.
Die Frau nahm nun vor einem großen Felsen dem Träger seine Last ab und leertesie in einen Korb; ich näherte mich indessen dem Felsen und fand eine Treppe in denselbengehauen; ich stieg hinunter und kam in einen langen Gang, der sehr hell beleuchtetwar; endlich fand ich eine Art Gemach mit einer Thiire. Ich versteckte mich hinter derThüre des Gemachs und sah bald, wie die Frau das Fleisch zerschnitt, die besten Stückein einen Topf legte und das Ucbrige einem großen Affen zuwarf, der Alles auffraß.Als das Fleisch im Topfe gekocht war, aß sie, brachte dann Wein und Früchte, trankselbst, gab dem Affen aus einer goldenen Schüssel zu trinken und liebkoste ihn, bis sieemschliefen. Voll Aerger über das Leben dieser Frau ging ich mit einem Messer, dasso scharf war, daß es Knochen noch schneller als Fleisch durchschnitt, in das Gemachund hieb dem Affen den Kopf ab. Vom Gestöhne dieses Thiers erwachte die Frauund schrie: ,,O Ward an! ist das der Lohn des Guten, das ich dir gethan?" Ichsagte ihr: „O Feindin deiner selbst! gibt es nicht Männer genug auf der Welt, daß duin Gesellschaft eines Thiers leben mußt!" Sie beugte ihren Kopf zur Erde, antwortetenicht und richtete stets ihre Blicke auf den geschlachteten Affen. Nach einer Weile sagtesie: „Höre mich an, Ward an, und es wird dir gut gehen und du wirst reich werden
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