Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
60
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Sicbeiiliunderi und stebenunduierzigstl' dlucht.

andern Schwarzen und Weißen zum Geschenk gemacht hatte. Sie hieß Machbuba,war ausgezeichnet schön und liebenswürdig, hatte eine herrliche Stimme und vieleFertigkeit im Lautcnspiel, schrieb sehr schön und war auch Dichten». Mutawakkelwar so für sie eingenommen, daß er sich keine Stunde von ihr trennen konnte. Als siedie starke Neigung des Chalifen zu ihr bemerkte, ward sie kühn und aufbrausend underzürnte einst Mutawakkel so sehr, daß er sie von sich stieß und allen Bewohnerndes Schlosses verbot, mit ibr zu sprechen. Aber nach kurzer Zeit sehnte sich der Chalifwieder sehr nach ihr, und eines Morgens sagte er einem seiner Gesellschafter:Ich habediese Nacht geträumt, ich wäre wieder mit Machbuba versöhnt." Der Mann erwiderte:,/Jch hoffe von dem erhabenen Gott, daß dieser Traum sich verwirkliche." Währenddieses Gesprächs kam ein Diener und sagte Mutawakkel etwas in's Ohr. Er standsogleich auf und ging in -seinen Harem.

Bei diesen Worten bemerkte Schehersad den Tag und schwieg; in der folgendenNacht fuhr sie also fort: