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Siebenhundert
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Äuf einmal kam am andern Tage der Diener des Khadi und sagte: „Der Khadiläßt dich bitten, zu ihm zu kommen." Als ich zum Khadi kam, sah ich die zwei Gerichtszeugenund den Hausherrn, der mir die dreihundert Dinare gegeben. Dieser klagte mich beimKhadi an, ich scy ihm dreihundert Dinare schuldig, und da ich es wegen der Zeugen nichtleugnen konnte, mußte ich die dreihundert Dinare wieder herausgebcn und noch frohscpn, daß ich nicht weiter verrathen wurde. Das ist das Wunderbarste, was mirbegegnet.
Das Sonderbarste, was mir, o Herr, in meinem Amte vorgekommen ist, sprach dannder Polizcipräfekt von Bulak, ist Folgendes: Ich war einst dreitausend Dinare schuldigund wußte nicht, wie sie hcimzahlen; ich verkaufte Alles, was ich hatte, konnte aber nichtmehr als tausend Dinare zusammenbringen. Als ich so des Nachts in düstere Gedankenvertieft dasaß, klopfte es an der Thiire. Ich sagte einem Diener, er möge doch sehen,wer an der Thiire ist; er ging und kam ganz blaß und zitternd zurück und sagte: „Ander Thüre steht ein halbnackter Manu, nur mit einer Haut bedeckt; er hat ein Schwertin der Hand und ein Messer im Gürtel; ihn begleiten einige Leute, die eben so aussehen,wie er, und er wünscht dich zu sprechen." Ich ergriff das Schwert, ging vor die Thüreund sah Männer, wie sie mir der Diener beschrieben hatte. Ich fragte sie, wer siewären; sie antworteten: „Wir sind Diebe, haben heute Nacht eine große Beute erlangt,