Siebenhundert und merundvrerzigste Nacht.
Wein zu trinken oder sonstige Schlechtigkeit zu begehen. Endlich kamen eines NachtsLeute zu mir, die mir sagten: „Die Gerichtszeugen sind da und da, um ihrer Wollustzu fröhnen." Ich machte mich auf und ging ganz allein, ohne Diener, an das Haus,das mir bezeichnet wurde, und klopfte an der Thüde. Eine Sklavin öffnete mir undfragte, wer ich sey? Aber ich antwortete nicht, sondern ging gerade in's Haus und fandden Hausherrn und die beiden Gerichtszeugen beim Weine und neben Freudenmädchensitzend. Als sie mich sahen, standen sie auf, erwiesen mir viele Ehre, hießen mich obenansitzen und sagten ganz ohne Scheu: „Sey uns willkommen, edler Gast!" Dann standder Hausherr auf, blieb eine Weile weg und kam wieder mit einem Beutel, worindreihundert Dinare waren, und sagte: „Wisse, o Emir, du kannst uns freilich entehrenund unfern Ruf schänden, doch was gewinnst du dabei? Du machst dir nur viele Müheumsonst, nimm lieber dieses Geld und verschone uns, Gott wird dann auch deine Fehlerbedecken und dich für deine Gnade belohnen." Ich dachte bei mir: Ich will dieses Geldnehmen und ihnen diesmal noch verzeihen. So nahm ich denn das Geld und ging fort,ohne von Jemanden bemerkt worden zu seyn.
Hier bemerkte Schehersad den Tag und schwieg; in der nächsten Nacht erzähltesie folgendermaßen weiter:
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Tauscnd und cinr Narbt IV.
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