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Siebenhundert und dreiundvierzigste Nacht.
Der gewandte Dieb.
Man erzählt auch: Der Präfekt von Alexandrien wurde einst von einem Soldatenbesucht, der ihm sagte: „Wisse, o Herr, ich bin diese Nacht in die Stadt gekommen undin dem Khan N. N. abgcsticgen. Als ich des Morgens erwachte, fand ich meinenReisesack zerrissen und einen Geldbeutel mit tausend Dinaren heraus gestohlen." DerPolizeipräfekt schickte sogleich seinen Kawas und ließ alle Bewohner des Khan zu sichrufen, und in Gegenwart der ganzen Stadt wurden schon die Torturinstrumcnte herbeigeholt,um die Leute zu züchtigen. Da drang auf einmal ein Mann durch die Volksmasse, gingauf den Präfekten zu und sagte: „O Emir, lasse diese Leute frei, sie sind unschuldig,ich habe das Geld dieses Soldaten gestohlen, hier ist sein Beutel." Bei diesen Wortenzog er ihn aus seinem Aermcl und legte ihn vor dem Präfekten nieder. Dieser sagtezum Soldaten: „Nimm dein Geld und lasse diese Leute in Frieden."
Schehersad unterbrach hier diese Erzählung; in der folgenden Nacht erzählte sieweiter: