Z2 Siebenhundert und nennnnddrcißigste macht.
mit meinem beladene» Esel über die Straße, da sah ich, wie alle Leute davon liefen,und Einer derselben sagte mir: „Flüchte dich schnell in dieses Gäßchen, sonst bringtman dich um." Ich fragte: warum denn alle Leute so flöhen. Da antwortete mir derDiener eines vornehmen Herrn: „Es kommt ein Harem, und die ihm vorangehendenDiener schlagen alle Leute, um den Weg frei zu machen." Ich wollte, als ich dieshörte, mit meinem Esel in eine Nebenstraße einlcnken, da kamen die Diener, mit großenStöcken in den Händen, an der Spitze von ungefähr dreißig Frauen, worunter eineeinen Wuchs wie die Zweige des Van, und Augen wie eine nach Wasser lechzendeGazelle hatte; diese ausgezeichnet schöne und liebliche Frau war die Gebieterin allerUebrigen, die sie begleiteten. Ich blieb stehen und betrachtete sic von allen Seiten. Aufeinmal rief sie einen ihrer Diener zu sich und sagte ihm etwas in's Ohr. Sogleich liefder Diener auf mich zu und nahm mich fest. Alle Leute liefen davon, nur ein alterMann nahm meinen Esel und führte ihn weg, während die Eunuchen mich mit einemStricke banden und mit sich schleppten."
Schehersad unterbrach hier ihre heutige Erzählung; in der nächsten Nacht über-nahm sic den Faden der Geschichte folgendermaßen wieder auf:
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