Siebenhundert und achtunddreißigste Nacht. 2^
Vater war, zogen diese einen Sack beraus, in welchem etwa dreißigtaukend DinareGold und Edelsteine waren, und sagten: „Das hat dein Vater uns aufzubewabrengegeben," und gingen wieder ihres Weges. Bald darauf kam eine Frau und kaufteeinen Edelstein, welcher fünfhundert Dinare wcrth war, für dreitausend Dinare. Der
Goldarbeiter ging nun zu seinem Freunde und- wollte ihm die fünfhundert entlehntenDinare zurückgeben; dieser nahm sic aber nicht und sagte: „Ich habe sie nach GottesWillen hcrgcgeben, behalte sie nur, nimm auch dieses Briefchen, öffne es aber nicht,bis du zu Hause bist." Der Juwelier nahm ein Briefchen, ging nach Hause und fandfolgende Zeilen darin: „Die Männer, welche bei dir waren, sind mein Vater undmeine beiden Oheime; die Frau, welche bei dir einkaufte, war meine Mutter, undalles Geld kam von mir. Ich hatte dabei keine andere Absicht, als dir ein Erröthcnzu ersparen."