Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
20
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20 Siebrniiuniierl und scchsnnddreißigste lilacht.

Weise, als wäre ick dein Sklave? über mich erbeben willst. Du verdienst eine Strafevon mir, doch ich fürchte Gott und verzeihe dir, wenn du mir auch dieses Jabr Tributschickst, wo nicht, so sende ich dir eine Armee von clfhuudcrttausend Mann unter derAnführung des Viziers Ghadban, der dich drei Jabre lang belagern wird, statt derdrei Tage Frist, die du mir gegönnt; er wird Besitz von deinem Reiche nehmen undnur dich allein tödten; darum sep auf deiner Hut und überlege es wohl, ehe du cswagst, dich mir zu widersetzen."

Dieses Schreiben ward versiegelt und dem Boten gegeben, der nach dem, was ervom Jungen hörte, froh war, mit heiler Haut davon zu kommen. Als er zu seinemKönig zurückkehrte, der schon wegen dessen langer Abwesenheit einen großen Divan hielt,überreichte er ihm den Brief und erzählte ihm Alles, was er gesehen und gehört. DerKönig konnte seiner Erzählung nicht glauben, bis er endlich den Brief las; da erschracker sehr und sah sich schon seines Reichs beraubt. Er ließ sogleich seine Viziere und

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Gelehrten rufen und las ihnen den Brief vor; sie suchten zwar den König zu beruhigen,doch war ihr eignes Herz voller Furcht. Endlich sagte der Großvizier:Alle dieseWorte helfe» nichts, ich rathe dir, dich in einem Schreiben bei dem Könige zu entschuldigen,ihn an die alte Freundschaft zu erinnern, und ihm zu sagen, du habest nur seine