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Siebenhundert und fünsnnddreißigste Nacht.
Der zweite Junge erwiderte dem ersten: „Das ist noch nicht Alles, du wirst nochSchlimmeres erleben." — „Wie!" versetzte der Erste: „gibt es ctwas Schlimmeres, alskeinen Regen zu haben?" — „Ja wohl," erwiderte der Andere: „schon hat ein benachbarterKönig dem unsrigen eine» Boten geschickt, durch welchen er ihn auffordern läßt, ihm einSchloß mitten im Meere auf die Oberfläche des Wassers zu bauen; vermag er dies nicht,so wird er zwölftausend Regimenter, jedes aus tausend Kriegern bestehend, abschicken, umBesitz von seinem Königreiche zu nehmen, und wisse, daß dieser König sehr mächtig istund über ein unzählbares Volk herrscht; wenn nun unser König dieses Nebel nichtabzuwenden weiß, so ist es um unsre Stadt geschehen; denn unser Nachbar war einFeind des Vaters unsers Königs; er wird dann Männer und Kinder umbringen, dieFrauen in Gefangenschaft führen, alles Vermögen rauben und den König verbannen.Gott stehe uns bei!" Des Königs Thränen flössen im Ue'bermaße, als er dieses Gesprächhörte, und er dachte: dieser Junge muß sehr klug seyn, wie kann er etwas von demBoten wissen, der noch Niemanden gesprochen? Vielleicht wird mir Gott durch ihn helfen.Er näherte sich hieraus dem Jungen und sagte: „Was du eben vom König erzählt,lieber Junge, ist wahr, er hat mit Unrecht seine Viziere und Weisen umbringe» lassen;