914 S'irbentiunbert unö ficbrnjfl)iit? ttad)t.
©d;tmad bat um bad SBort unb fyrad): „©erriefen fep ©ott, uttfer £err, ber undand S'iichtd getafen, baß er uns einen ftötttg gefchenft, burd) beffen £ufb und fo otef©fücf juflrömt unb bttrcb beffen ©eredttigfeitsficbe ein 3eber tit unfcrnt Sanbe fieser unbruhig lebt. 2Bo regiert moftf noch ein fo gerechter/ metfer, fürforgenber unb befebüljeuberSöitig? SBie mad)t er über alte unfere 93ebürfnfffe; mte horcht er auf affe Klagen feinerUnterthanen, unb mte befehlet er fte gegen jebett geinb! fabelt bod) bie dürfen ipre©öffne ihren Königen ald ©ffaoen gegeben, banttt er fie gegen getnbe befehlige: mtebatifbar muffen mir fegn, ba unter ber Stegierung unferd Jfönigd fein getnb unferSattb ju betreten wagt; mie feftr »erbient er bie göttliche Jfmfb, ba mir fo unbefchretbficbglücflich unter feinen ^ttttgen leben; ® ott er baffe ibn fange! 9Jun batten mir aberbidbet immer ju ©ott gebeten, bafj er ibn mit einem ©ohne fegne, unb jegt, mo erunfer ©ebet erfjört bat, ift unfre greube fo groß, mie bie jenes gifched im SBaffertet'cbe.©er Völlig fragte: „Sfflad iß bas für eine ©efebiebfe?"
(ÖJEfcpüfjtc rinc£ jrifrtjcp 4m JJ^afiertEtrije.
SQStffc, o König, fuhr ©d;tm ad fort: cinft Rieften ftd> »tele gifdte in einem, 2 Baffertcid;c auf, ber nur von 9?egenmaffcr gefüllt mar. ©a fant einmal ein ©ominer,in welchem ed fel>r menig regnete, ©er ©eich marb immer ffeiner, unb bie Sfbnabmebed SEBafferd fetzte bie gifdK in große 33eforgnt0. ©ie fagteu Griner jum 3lnbern: „2ßadmirb aus und werben; mad fangen mir an unb bei mem bofen mir 9?atb?" ©a fprattgber 21 efteße hervor unb fagte: „@d bfeibt und nichts übrig, afd ju ©ott unfre51 t nebmeit unb jutn Krebfe, bem löerßäubigßen unter affen SBafferbemohnertt." Sieübrigen gtfebe ftimmten ibm bei unb fte begaben fid? fämmtfich gum Krebfe, ber rupigan ber ©bi' ve fcincd Sfieftd lag unb niritts twtt ber 9iotp ber gtfebe wußte. ©er Sfelteßetrat 51 t tbm unb fagte, uaehbem er ibn gegrüßt batte: „3)fad)t bt’r unfre traurige Sagefeine Sorge, 0 meifer, gelehrter ft'rebd?" ©iefer fragte: „3n welcher Sage beftnbet ipretteb bettn?" 33a ergäpfteu fte ipnt oon bem Mangel an Söaffer unb »on ihrem nahenUntergänge, unb baten ihn um 9faib unb ffieißanb. ©er Krebd fepmieg eine SQ3eifeunb baepte: SIBie menig SScrtraueit haben biefc uitoerßcinbigen $*fche ju ©ott, boep id)miff ihre gurept vcrfcpeitcpcn; ©otted SSiffe mirb bann gesehen. (Sr fagte ihnen baher:„SBiffet, ihr §ifd)e, bas 3 abr bat ja erft begonnen unb noch bleibt und SBaffer genug;ed mirb gewiß noch vegtten, barum oertraut auf ©ott, betet otef gtt ihm, bettn er erhört