Siebenbuitbert uitli ßebeitU* Uladjt.
©ab ach fchrie wieber: „SElm’ bt'eb nicht, tu £elb betneö Bahrfmitbertb! ith willbir fclnvören, baß ich bir alb 2)iener folge." ©r recttirte bann weinenb folgcnbc 33erfe:
„2Bel>c mir! td: lebe fd)on lange fern von meiner ficimatlj ald »erhobenergrembltng; o müfite td», ob id) in ber grembc fberben foll/ ohne bctfj meineSSerioanbtcn meinen £ob erfahren, ohne baß ein grcunb mtd) betreute."
Sana bemitletbete ißn unb ließ ihn lob, ttachbem er ihm einen ©tb abnahm, baßcv ihm alb treuer ©efäprte folgen »volle, ©ab ach fjolte bann, nacfjbcm er Sana bie£>attb gefußt, feinen 3Sorratf) an* ©erftcnbrob gerbet unb verjehrte ipn mit Sana amUfer bes gluffes; hierauf muffen fie fid), beteten unb unterhielten ftch von ihren gamilten*3(ngelegenhetten. Sana fragte bann ©abatfi: „3öohtn möchteß bu je§t reifen?" @rantwortete: „Sltn liebften nach 33agbab, tn beine #etmath." 23a fagte Sana: ,,©ojieh’ bin, ich fage bicß von beinern ©ibe loe unb folge btr halb." 311$ aber ©abach»oit ihm Slbfchieb genommen hatte, buchte er: 33ei ©ott! in einer folgen Slrntutb unbin fo elenbem Bußanbe fehle ich nicht in bte .fteimath jurüd, vielleicht wirb mir burth©otteb ©nabe geholfen. @r fiel bann »or betn gluffe ju 33oben unb betete: „D ©ott!ber bu bte ©rbe burd) Siegen befruthtejl, ben giften im -Neer unb betn SQBurtn imfietnigeit 33obett ihre -Wahrung reichfl, bu einziger ©ott, habe SJJitleib mit mir unb fpenbemir beine gttäbtge .£>ülfe!" Sßahrettb er fo tn SBerätveiflung mit ber ©time auf ber ©rbebtngeftrecft lag, hörte er ein ©eräufch in ber gerne; er fah unther uttb erblt'cfte einett Witter,ber tote ber 33liij auf einem fPferbe herbetfprengte. 23er fftitter war »erwunbet, ließ betnfPferbe bte 3ügel frei unb hrelt ftch am £alfe feflj alb er $u Sana fam, ber [ichinawifdjen erhoben hatte, war er ttt ben lebten Bügen; bab 33lut firötnte aub feinerSButtbe wie SBaffer aub ber SRüttbung eines ©chlattchb hervor, fauttt ^otte er nochS'raft genug, Sana jujurufen: „D £err ber Slraber! hebe mich lattgfam vom ^Jferbeherunter unb fielt mich alb beinen greunb an, fo lange ich noch lebe, unb gib mir etnwenig SBaffer, obfthon ein Serwunbeter, befonberb wenn ihm halb bie ©eele aubgeltt,nicht trinfeu füllte. SEBenn ich leben bleibe, fo mache ich beitter 3lrmuth ein ©nbe, unbwenn ich fterbe, fo haß bu burth beine SEhat btr htmntlifchen Sohn erworben." Sanabemitleibete ben fRitter, heb ißn von einem ^Jferbe herunter, welcheb bab beße feinerBeit war, gab ihm 2Baffer ju trinfen unb, itac^betn er ihn ein wenig in fRuße gelaffen,fragte er ihn: „2Ber h at btch fo mißhanbelt?" Ser Witter antwortete: „SGBahrheit ißbeffer alb SErug, barutn wiffe, baß ich mein ganjeb Sebett alb fPferberäuber gugebrachthabe; fobalb ich ein guteb fPferb fah, jagte ich «hm nach unb freute feine ©efahr,um mir es sujueignen, uttb wenn eb beffen ©igenthitmer jwifcheit feine Slugenlteber