Druckschrift 
3 (1841)
Entstehung
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682
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(]82 S'edjsljunöcrt unb < inunöfiiiifjigfic Xlitdjt.

meinem fielen web, id; fürchte, mein Sftetb möchte fo flarf werben, baß tch fte umbringe,unb bann würbefl bu auch mich, um ihretwillen, tobten; td; bitte bid; baßer, mir ivgenbeine geftung 31t fdjcitfrit, in bcv ich fern non hier lebe; beim ein Sprichwort fagt:SSBa« ba« Slug nicht ficht/ betrübt ba« £erj nicht." 311 « Dinar au« biefeit Sßortenbcn Ijcftigcn S'Jetb feilte« ©oßne« erfamtte, fagte er ihm:-Kein Sohn! ich will betiteltSOBunfch erfüllen unb bid; 311111 Statthalter non Dama«fu« erwählen, bcr größten ©tabtin meinem 9 letd;e." ©r fanbte fogleid; einen (Eilboten bahtn, um © ch a r f a n ctnjufünbtgen,unb ließ bie gehörigen 33 e»ollmäd;ttgung«fd;retbcn au«fertigen; ©diarlan machte btenöthigen SSorbcrcttungcn 311t- 9 ?eife, eben fo ©enban, ber ihn als St'äier begleiten foltte.9 iad;bent Sille« 3iir 9 ictfe bereit war, empfahl Dinar feinem ©ohne, mit SDitlbe unb@ered;tigfeit 31t regieren, bann nahmen er unb alle SSornehnten be« 9 Jetd;« Slbfchteb nonihm, unb ©d;arfau machte ftd; mit feinen Struppen auf beit SBeg ttad; ©ama«lu«,wo bei feiner Slitfunft trompeten unb Raufen nor ihm Im - erflangen unb alle ©fraßenber ©tabt beleuchtet waren. 33 alb ttad; ©charfan« Slbretfe lauten bie gelehrten

©vielter ©h 11 * 2 D?afatte unb -Ki^bat Slffaman« 31t ihrem Sßater unb fagten ihm:£>err! betneßtnber ftnb in feber 2 ötffcnfd;aft bollfommen au«gebilbet." Dntar belohntebie Seiner tetd;ltd; unb entließ fte.

©hui SDfafait h^tte ein Sitter nott nterjehn gabren, er war iebr fromm, befd;äftigteftch ntel mit bem Äorait unb attbern religiöfen 23 üd;crn, liebte bie ©eiehrten unb Slrnten,unb war beßßalb bei allen 23 ewohitern SBagbab«, ÜWättnern unb grauen, feßr beliebt,©infi, al« bie ftaraoane ber Pilgerfahrt abreiste, bat er feinen SBater, ißn auch

wallfahren 3U laffen, aber Dinar erlaubte e« nicht unb fagte:Sßarte bi« 3ttm näd;ßen3ahre, ba pilgern wir mit etnanber." Da aber ©h u * ®iafan fepr ungebulbtg war,

ging er 31t feiner ©d;weßer, welche gerabe betete, unb fagte 311 ißr, nad;betn fte ißr

©ebet ooKenbet hatte:3d; ßerbe »or @ehnfud;t nach hem heiligen £aufe ©otte« unb beut©rabe be« Propheten, unb ba mein Satev mir nicht ertauben will, 31t pilgern, bitte

id; bt'd;, mir etwa« ©elb 31t geben, baß td; biefe ^ladht heimlich ber fßilgerfaraoanenachreife." 91 u«hat Slffaman erwt'berie: 3 d; befd;wöre bid; bei ©ott! nimm michmit bir, id> will and; ba« ©rab be« Propheten befuchen." 35 ftul Stiafan willigteein unb fagte:SSerlaffe beiit 3 imnter um S)iitternad;t, oßne 3 emanbett ©twa« baoon311 fageit." 9 tu«hat Slffaman nahm einige« ©elb 3U ftch, fletbete ftch al« -Wannunb wartete oor ber Schüre be« Schlöffe«, bi« Dp* Sftafan geritten fam unb fte31t ftd; nahm, ©te uttfd;ten ftch bann in ber Stacht unter bte Äaraoane unb ©ott ließfte gtücflich nach 2)ieffa gelangen, ©te hielten ftch tn Slrafa auf unb erfüllten bort bte