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Die Bermuthungen beS fPriitjen waren gegrünbet: ber Sultan von Bnbien tyatte ficbmitten unter ben Sußbarfeiten wegen ber Bermählung beS fPrtnjen 2llt mit ber ^rinjeffinBurunttihar über bie Entfernung feiner beibeit anbern Söhne tief befümmert. Ererfuhr halb, baß ber fPrinj £uffain ben Entßhluß gefaßt hatte, bie SBclt ju »erlaffen,unb auch ben Drt, ben er ß<h ju feinem fiinftigen 21ufcntbalte auSgewäßlt. 211S guterBater, ber einen großen Dfieil feines ©lüdS barein fetjt, bie Sinber, bie aitS feinenCettben her»orgegangcn ßnb, recht oft um ftd> ju fabelt, Junta! wenn fte fid; feiner3ärtticE)feit würbtg geigen r ^ätte er eS freilich lieber gefehen, wenn er am £of unb infeiner 9tähe geblieben wäre; ba er inbcß nicht mißbilligen fonnte, baß er biefeit Stattbgewählt hatte, woburch er ßdj jtt immer ßößerer Beroollfomtnnung »erdichtete, fofdjidte er ß<h mit ©ebulb in feine Slbwefenßeit. Dagegen gab er fleh alle möglicheÜJiitße, um Badjridttcn »on bem fJ5rtn$en Slcßmeb ju erhalten: er fcßicfte in allefpro»injen feineö Reichs 23oten ab unb ließ ben Statthaltern befehlen, ihn anjuhaltenunb jur Büdfehr an feinen $of }u nöthtgen; allein alte Bemühungen blieben »ergebend,unb fein Summer würbe »on Dag ju Dag größer. Dft befprach er ßd) barüber mitfeinem ©roß»e$ier. „Bester," fagte er ju ißm, „bu weißt, baß Slcßmeb berjenige »onmeinen Söhnen iß, ben ich immer am järtlichßen liebte; auch iß bir nicht unbefannt,welche Mittel ich aufgewenbet habe, um ihn wieber ju ßnben, aber ad>! 211(eS untfoitß.DieS bereitet mir fo großes #erjeletb, baß ich th m am ®nbe erliegen muß, wenn bunicht Blttleib mit mir haß. SBofern bir meine längere Erhaltung am #erjen liegt,fo befcßwöre ich bt<h, leihe n1 ' 1 betnen 9fath unb beinen Betßaitb."
Der ©roßoeät’er, ber ebenfowohl ber fPerfott beS Sultans ergeben, als in Berwaltungber Staatsangelegenheiten eifrig war, fann auf Mittel, ißm einige Beruhigung ju»erßhaffen, unb ba fiel t'hm eine 3auberttt ein, »on ber man SBunberbiitge erjählte.Er machte ben Borfdßag, ße fommen ju laßen unb um 3?ath ja fragen. Dem Sultangeßel bt’eS, unb ber @roß»ejter beßhiefte bie grau unb führte fie ju thm.
Der Sultan fagte gur Bauherrn: „Der Summer, worein mich feit ber Bermählungmeines SohneS 21 li mit ber fPrinjeßin ffturunnihar, meiner 9li<hte, bie 2lbwefenheitbeS fPrinjen 2lchmeb »erfeijt hat, iß fo ßabt* unb lanbfunbtg, baß bu ohne 3weifelba»on wißen wtrß. Sönnteß bu mir nicht »ermöge beiner Sunß unb ©efchidlichfeitfagen, waS auS timt geworben iß? Seht er noch? wo iß er? wie geht eS ißm unbbarf ich fwffen, ihn je wteberjufehen?"
Darauf erwiberte bie 3«uberin: „|>err, fo »iel t'ch auch ©efchidlichfeit in meinemSache haben mag, fo iß eS mir bodj nidjt möglich, bie g^'^se meines £errn unb SönigS