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3 (1841)
Entstehung
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510
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510 S'rdjsljuuliert uni inerte llladjt.

oerminbett, fonbern fiteg otelmehr btS 31t einem fo Sofien ©rabe, baß eS nicht mehr tnfeiner Sfadjt ftatib, oon feiner Siebe 31t ipr (tbjulnffen, felbff wenn fte fiel; jemals päitecntfd;ltcßen feinten, gleichgültig gegen ipn ju werben.

Ginbltd; nach Verlauf oon fcchS Sfonaten ergriff ben ^vinjen 2 ld;nteb, weiter benSultan, feinen Satcr, immer geliebt unb geehrt hatte, gewaltiges Verlangen, GrtwaSeen ifitn 311 erfahren, unb ba er biefen üBunfd; nicht anberS befriebtgen fonnte, albwenn er fid; auf einige 3eit entfernte, um tu eigener Werfen fHad^idjten einstgiefien,fo fprach er eines S£agS gelegenhettltd; mit fPart Sanu barüber unb bat fte, eS ifmtju erlauben. ©tefe SOSorte beunruhigten bie gee, benn fte fürchtete, eS fei; bloß einSorwanb, um fte 3U oerlaffett. 3 f)efjpalb fyrach fte alfo 3U ihm: ,,©urd; waS fanu ithbir Urfad;e 3111- Unsufvtebenl^eit mit mir gegeben haben, baß bu btd; gebrungett ftihlji,mid; um btefc Grrlaubntß 3u bitten? SBärS mögltd;? föitnteß bu beitt mir gegebenesSBSort oergeffen haben unb mid; nid;t mehr lieben, währenb tch btd; fo 3ärtlt'd) unb oongatt3em fersen liebe? SOBenigfiettS foltteß bu baoott überzeugt fe^tt, ba tch bttunaufhörlich fo »iele SeWeife gebe."

Königin meines £er3enS!" erwtberte ber fßrinj Sldjnteb,td; bin oon beiner

Siebe oollfontmen iiberjeugt, unb würbe mich ihrer unwürbtg machen, wenn tch nichtburch bie tuntgße ©egenltebe meine ©anfbarfeit bewtefe. SBentt meine Sitte bichbeleibigt hat, fo bitte tch btd) taufenbmal um Ser3eihung unb bin bereit, bir jebe

©enugthuung 31t geben, bie bu oerlangen faitnft. 3d; that fte ntd;t, um btd; 31t fränfen,fonbern eiti3tg unb allein aus ©hvfurtht,gegen ben Sultan, meinen Sater, ben ich bonber Setrübittß 3U befreien wünfehte, in weld;e ihn meine lange Slbwefenlfeit oerfegt-haben wirb: benn ich glaube, bah er um fo größeres «fbeqeleib barüber empfinbet, weiler ohne 3 'oetfel annimmt, ith feh nitht mehr am Seben. ©a eS bir tnbeß nicht lieb,wenn td; htugehe, um ihm biefen ©rofl 31t bereiten, fo will tch baffelbe, waS bu willjf,unb eS gibt 3 ftd;tS auf ber S 03 elt, was ich nicht 3U thuit bereit wäre, wenn eS ftd;baritm hanbelt, bir einen ©efalten 31t erwetfen."

©er s J)riit3 Slchmeb war fetn Heuchler: er liebte bie $ee in feinem ^»erjett wtrfltch

fo heiß, als er eS fte oerficfiert hatte, unb brang baher nicht weiter in fte, um bie

gewünfehte ©rlattbniß 3U erhalten, fo baß fte über feine Stachgiebigfctt heä;ltd; erfreutwar. ©a er inbeß feinen fpian boch ntd;t gait3 aufgeben fonnte, fo eqähtte evihr gefltffeittlid; oon 3 ^it 3U 3 oon ben Grigenfd;aften bes Sultans oon 3nbien unbhauptfächlid; oon ben Seweifeit feiner 3 ärtlichfeit, bie er thm tttSbefonbere gegeben:benn er hoffte immer, fte werbe ffd; baburch enbltch erweichen laffen.