Druckschrift 
3 (1841)
Entstehung
Seite
307
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-liinfßunbrrt unii In'betiuitbfiiiifsiijlU lladjt. ^07

fo wage icß bod; iiicßt, bem 2Bif(en unb ©efeßl einer fo frommen uub mifbthätigenfPrinjeffitt 311 wiberßreben."

21 uf btefe Slitiwort beß 3aubererß ftanb bie s 35 vtnjefftn auf unb fagte 311 ißm:6tehe auf uub fomm mit mir, id; will bir meine feeren 3*Ntiuev getijcn, auf baß bu

baruttter mabfen faitnft." ©r folgte ber s )htii3cfßit 3 ? a br ulbubur unb tvä^lte unter

ifjrett 3* mmc >-'n, bie famnttlitß feßr fdjöit unb prächtig außgeftattet waren, baßfenige,roeftßcß am mcnigßcit feßon war, tnbem er mit bcucßfertfd)eui Sone faßte: es fet) nod'oiel 311 gut für ißn unb er wähle bloß ber fPrinsefftn 311 ©efallen.

Die 'Pringefftn wollte beit ©cßurfcn tu beit ©aa( mit beit vierunb3wait3ig genßern3urucffübrcn, bamit er bei if?r 31t -Diittag fpetfen foffte. Sa er aber beim ©ßeit fein

biß fegt immer nod; Vcrfcßfeicrteß ®eßd)t hätte enthüllen müßeti, unb ba er fiirdjtete,

bie fpvtnsefßn tnöißte werfen, baß er nießt bie ßetftge grau (5 a t i m e fep, für bie ße ibit

hielt, fo bat er ße fo inßänbtg, ißm bieß 311 erfaffeit, tnbem er bloß ©rob unb (rodeltegriicßle effe, unb ißm 31t erlauben, feine fletne -Kabbelt auf feinem 3intutcr 311 ßcß 311nehmen, baß ße ihm bewilligte.Keine gute Butter," fagte ße 311 ißm, ßebtgan$ in bctitem ^Belieben, bu fanitß tßun wie wenn bu in betner ©iitßebelei wäveft. 3 d>wiff bir 311 eßen bringen faßen; aber vergiß nießt baß id) bieß 3urüd erwarte, fobalbbu betne Kabinett eingenommen haben wirft."

Sie ' s j)viit3efßn fpetßte 311 Kittag unb bie falfcße gatitne unterließ nicht, ßcß

wtebev bei ibr 311 melbeit, fobalb ße ißr bureß einen SSerfcßitiitenen ßatte fagen

faßen, baß ße von ber Safcl aufgeßanben fet;.teilte gute Kutter," fagte bie

s ])rtii3efßn 311 ißr,icß bin ßod) erfreut, eine ßeifige grau,, wie bieß, 311 beßßen, biebt'efem fPalaftc ©egen bringen wirb, ©i wie gefäfft bir benn ber fßalaß? ©ße

icß bir aber 3* in "ier für 3> m nibv jeige, fo fage mir vor Slffent, waß ßäftft bu »on

bt'efem ©aafeV"

Sie faffeße gatime, bie, um ihre ßiofle beßer fpielen 31t fönncii, bisher immer mitgefeitften ?lugeu bageftanbeit war unb ihren Äopf weber reeßtß nod; (tnfß ßtugewenbctßatte, ßob tßit enbltcß bei btefer grage empor, burcßitiußerte ben ©aaf von einem ©nbe3«nt anbern, unb afß ße tim genugfam betraditet bntte, fagte ße:^rtnjcfßit, btefer

©aaf wahrhaft bewuttbernSwürbtg unb außge3etd)net ftßon. 3 ttbeß es beud)t mir, fo viefeine ©tnßcblerin, bie ßcß auf baß, waß in ber 2Belt für fd>ön gilt, nießt verßebt,

beurtbeifen fann, baß eine einige ©ad;e barait feßfe."Unb waß beim, meinegute -Kutter?" fragte bie fPriit3efßti SBabruIbubur;id; bcfcßwßre bieß, fage

nttv. 3(ß für meinen Sbct'l habe immer geglaubt utib aueß fagen gehört, baß er in