264 /iiiifl)uliiert uni nrununltvUrjtgftr Hitd)t.
unb ben S 3 ctfatt nteineß ^önfgß 311 vcrbienen; aud) vevftc^eve td> biv, baß td> ftetß Slllemaufbieten werbe, um midi beffelben immer meßr unb meßr würbig 311 maeßen."
®er Sultan feßrte in feinen $alaß guritef, Wie ev gefommcu war, ohne Sllabbinß©eglcitung anguneßmett. £)er ©roßvegier erwartete ißn bafelbft. -Jlod) voll Staunenüber baß 2 Bunbcr, baß er mit eigenen Singen gefeßen, evgäCjTte ibm ber Sultan Sllleßin Slußbrücfen, bte ben ©linißer nießt meßr an ber SBaßrßett ber Sacßc jweifeln ließen,ißn aber in feinem urfprünglt’cßen ©lauben beftärften, baß Sllabbinß ^alaß ein 2 Bevfber 3auberet fet), waß ev and; gleid) anfangß, alß ber $alaß an’ß £ageßltcßt fam,gegen ben Sultan geäußert ßatte. Sv wollte eß nun abcrmalß wteberßolen, allein ber |Sultan unterbrad) ißn mit ben SBorten: „®u ßaß mir bieß feßon einmal gefagt, abericß feße woßl, baß bu bte ©ermäßlung meiner £odjtev mit beinern Soßtte immer ttod)nießt vergeffcit ßaß." £>er ©roßvegier faß ein, baß ber Sultan eine vorgefaßte SWeinungßatte, unb ließ ißn and) babei, um nid;t in Streit mit ibm gu gcratßen. Ser Sultanaber begab ßd) regelmäßig feben $£ag, fobalb er aufgeßanben war, in ein 3immer, vonWO auß er ben $ßalaß Sllabbinß feßen fonnte, unb ging aueß ben £ag über meßrmalßbaßin, um ißn gu betrachten unb gu bewunbern.
Sllabbtn verfdjloß ßd) iitbeffen nid)t in feinem ^'alaße; er geigte ßcß abßcßtlid)meßrere ©?ale wöd)entlicß in ber Stabt, tnbem ev halb in biefe, halb in jene ©?ofd)ce ging,um fein ©ebet gu verrieten, ober von3ett gu 3ett beut ©roßvegier einen ©efueß abßattete,ber ßd) beeiferte, tßm an beßtmmten Stagen feine Slufwartung gu maeßen, ober erwieß eraud) gttwetlen einigen ©orttebmen vom £ofe, bt’e er öfter in feinem $ 3 alaße bewirtßctc,bie (üfßre, fie 311 #auß 3U befueßen. Sebeßmal, wenn er außritt, ßatte er ein gaßlretcßeß©efolge von Sflaven um ßd), unb 3Wei von ißnen mußten auf ben Straßen unb fßläßen,burd) bie er fam unb wo ßd) immer eine große ©olfßmeuge ct'nfanb, gange £äube voll©olb außwevfen. Äeitt Slrnter erfaßten an ber Pforte feiiteß ifaalaßeß, oßne feßr vergnügtüber bie ©aben, bie auf feinen ©efeßl außgetßeilt würben, gurüefgufeßren.
Sa Sllabbiu feine 3 cit fo eingetßeilt ßatte, baß ev jebe 2 öod)e wenigßenß einmalauf bie 3 agb ging, halb in bie itätßßen Umgebungen ber Stabt, halb aueß in weiteregerne, fo geigte er ßcß auf ben Straßen unb auf ben Dörfern eben fo freigebig, Siefeßgroßmütßt’ge ©cneßnten ntadßte, baß baß gait3e ©olf ißn mit Segcnßwiüifaßen überßäufteunb guleßt nt'cßt ßößer feßwor, alß bet feinem Raupte, ga man fann, oßne ben Sultan,bem er feßr regelmäßig ben £of maeßte, in Scßatten 31t ßellen, woßl fageit, baßSllabbiu ßd) burd) feine Seutfeligfeit unb greigebigfeit bie 3 uneigung beß gangen ©olfeßerworben ßatte unb im Slllgemcinen meßr geliebt würbe, alß ber Sultan felbß. ÜWit