Druckschrift 
3 (1841)
Entstehung
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120
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120 jrünfljuitlurrt miö oictunlrjnianjiglle tladjt.

Stun gut, SDtobaref," fagte ber Äötttg,fo forge nur, baff bu baß liebenßwürbigeSMbchett »or nur oerbtrgfl unb fte mir nicht unter bie Slugen fommt. 3$ habe fteöielteicht nur ju biel fd)on gefehen."

2)? o bar cf lieft Slnjtalten gm- Slbretfe machen; fte gingen ttatf) Äairo gurücf unbnahmen non bort beit 2Seg nach her 3nfel beß ©eifterfönigß. Sllß fte bort waren,fprad) bte 3ungfrau, welche bte gange Steife in ber Sänfte gemacht unb bett Äonig feitbetn £ochgetttage nicht wieber gefe^en hatte, ju SJtobaref:2Bo ftnb wir? werbenwir nicht halb itt ben Staaten meines föntgltchen ©etttafjlö anlangen?"Herrin,"antwortete SStobaref, ift Beit, bah ich b,r bie Slugen öffne, ©er Völlig Bepnhat bith nur geljetrathet, um bich auß bettt ©aufe betneß Saterß git befommen. Stichtum btch gttr Seherrfchertn »ott Salfora git machen, hat er bir feine £anb gegeben,fonbern um bid; bent föhnig ber ©eifter git überliefern, ber ein SMbchett bettter Slrt oonihm bedangt hat*" Sei biefett SBorten ftttg fte an bitterlich au weinen, fo baff berföhnig unb SJtobaref über bie Scalen gerührt würben.£>abt -Kitleib mit mir,"fagte fte ju ihnen, ,,id) bin eine fffrembe, ihr werbet eure Serrätherei an utir oor ©ottberantworten nutffen."

Sergeblich waren ihre ©hränett unb fölagen. Sie würbe bem föhnig ber©eifter borgeffeftt, ber fte mit forfchenbett Sltcfcn betrachtete unb bann alfo git Be9»fprach:3ch bin mit bir gufrtebeit, gürft. ©te 3uitgfrau, bie bu mir gebrad;t h a P/ift veigenb unb fettfd;, unb gefaßt mir fehr, baff bu fo bie! Selbftüberwinbung gegeigthajt, um mir Sßort git hatten, föefwe fe£t in betiie Staaten gurücf, unb wenn bu baßuntcrirbifche ©emach mit bett acht Stlbfäulen betrittjl:, fo wirft bu barttt bte neunteftttben, bie tch bir oerfprochen habe. 3d; werbe fte burch meine ©eifter balftn bringenlaffcn." 3ehn banfte bem föhnig unb reißte mit üNobaref nach &'atro gurücf, hieltftd; aber itidjt lange in biefer Stabt auf, bentt er brannte »or Uttgebulb, bie neunteSilbfäule ju fehen. ©abei fonnte er nicht umhin, fleißig an bte 3ungfrau gu benfen,bie er gebeirathet hatte; er mad;te ftd) Sorwürfc, bah er fte betrogen, unb betrachtetefich alß bie Urfadje unb baß SBerfgeug ifwcß Unglücfß.Sld;," fprach er bei ftch felbjt,ich habe fte auß ben Sinnen ihreß gärtlichett Satcrß geriffelt, um fte einem ©eifte guopfern. D Schönheit fonber ©leichen, bu hattefl ein beffereß Sd)t(ffal oerbieut!"

Unter folchett ©ebanfen fattt ber föhnig Bepn enbltd; nach Salfora, wo feinellntcrthanen bie Stiicffehr threß dürften mit groben greubcttfefteit feierten. Gfr gingfcgtei<h gur föhnigin, feiner ÜWutter, um ihr von feiner Steife Sericht abgufiattett, unbfie war fehr erfreut gu oernehmen, bah er bie neunte Stlbfättle erhalten habe,föomnt,