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bev @cfeflfd;afi einer Königin ju leben, bie bid; fo leibenfchaftlid; liebt unb biv fo »ielc23eweifc ihrer Siebe gibt?"
„@rofje Königin!" erwiberte bev König 23ebev/ „wie fönnte ich mich langweilenbei fo fwtycv Slnmuth unb bei fo »iclctt ©unflbejeigungcn, beven id; mid; 31 t erfreuen
habe? 9letit, meine Herrin! ich wünfd;e bt'efe (ürlaubntfj nur, um meinem Df>eim »onben uitcnblid;en S3erhflichtuugcn 3 U erjagen, bie ich gegen bid; h a &e; unb um ihm 311beweifen, bafj id; ifm nic^t »ergeffe. 3 d; verpeste cd nicht, bafj id; h a uj)tfäd;ltd; btefen@runb ^abe: ba ich weif, bafj er mtd; gärtlit^ liebt unb cd fd;on »teigig Sage ftnb,bafj er mid; nicht gefehlt fmi; fo will id; ifmt nid;t burd; mein längeres SluSbleibeitSlttlafj geben 31 t glauben, bafj id; feine ©eftnnung nicht erwibere." — „<So geh’ benn,"antwortete bie Königin, „ich h n &e nichts bagegen; aber bleib’ nicht lauge auö unb
bebenfe wohl; bafj ich nicht ohne bich leben fanti." Sie lief ihm ein reich aufgefchirrteS9?ofj »erführen unb er ritt »on bannen.
2)er alte Slbballah war fehr erfreut, ben König 33 eher wiebev 31 t fehen. Dimefftiidficht auf feinen hohen ©tanb, umarmte er ihn 3 ärtlid;, unb ber König 23 e b e rumarmte ihn glct'chfaßS, bamit ffliemaitb baran 3 Weifeln möchte, bafj er fein 9leffe fey.211S fie ftch gefegt h fl Uen, fragte Slbballah ben König: „9lun, wie h ft ß bu bich
bei btefer Ungläubigen, biefer 3«uberin, befuuben unb wie befrnbefi bu bich nochbei ihr?"
„23tS fehl," antwortete ber König 18 eher, „fantt id; fagen, bafj fie aße nur
erbenf(id;e 9füdfid;ten für mid; fm*/ unb bafj fte mir alle mögliche Sichtung unbSlufmerffamfetten erweist, um mich 3 U «bezeugen, wie fie mid; »on ga^ent ^erjenliebe; aber heute 9lad;t fmbe ich etwas bemerft, was mir gegritnbete Urfache gibt, 311argwöhnen, bafj Silles, was fte gethait h«i; nur 33erjießung tfi. Sffiährenb fte mich
fchlafeitb wähnte, obfdjon ich wad;te, bemerfte id;, bafj fte mit grofjer 33ehutfamfeit »onmir wegrüefte unb attffiaub. Siefe 33ehutfamfeit »eranlafjte mich / flntt wiebereiti 3 itfd;lafen, fte genau 31 t beobad;tcn, inbefj ich und; fortwährend fießte, als fd;liefe ichnoch." Unb fo erjählte er weiter, Wie unb unter welchen Umjlänben er fte ben Kud;enbaden gefeiten hnbe, unb fchlofj mit beit SBorten: „3d; will eS nur geftehen, btö jefjthatte ich bich fautmt allen beinett SBarnungen wegen ihrer 33oSl)eit beinahe gan 3»ergeffen: aber bt'efe #anblung läfjt mich fürchten, bafj fte Weber bie 33erfj>rechungen,bie fie btr gegeben, noch ihre feierlichen @d;würe haften wirb. 3 d; hübe fogleich anbid; gebad;t unb fd;ä£e mtd; glüdlid;, bafj fie mir mit mehr 33ereitwißigfeit, als id;erwartete, bie Grrlaubntfj gegeben ftat, bid; 31 t befugen."