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Der Nonne von Engelthal Büchlein von der Genaden Uberlast
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sein soll, stimmt nicht mit dem, übrigens unvollständigen, oben er-wähnten Verzeichnis bei Martini, welches zwar dreimal eine ElisabethaSchenkin als priorin nennt, aber die erste vom j. 1335 an.

16, 9. Der hier angeführte vers steht ziemlich zum Schluß desTe deum laudamus; s. Daniel Thes. hymnol. II 276 v. 25.

16, 12. Mit dreißig jaliren begann Christus seine lehrthätigkeit.Vgl. 24, 31. 28, 17. 35, 37. 36, 28.

16, 24. Metin corrumpiert aus matutina seil, hora oder vigilia,die erste tagzeit des breviers, gebetet bei tagesanbrueh. Das heutigebrevier nennt diese höre nicht mehr matutina, sondern laudes. (Bin-terim a. a. o. s. 357 f.) Vgl. auch 18, 12: einez naht es da lasensie metin. ..

17, 5. Bemerkenswerth ist, daß hier die metin und die primeoder preime unterschieden werden, was Jahrhunderte lang nicht derfall war. (Binterim a. a. o. s. 368 ff.) Das Zeichen zur prima seil,hora, vigilia, wurde zu ende der ersten stunde des tages gegeben.

17, 8. Stillmesse i. e. canon missae qui in quatuor partes divi-ditur seil, in secretam, praefacionem, canonem et orationem dominicam.Schmeller 3, 631.

18, 32. Frauenaurach, eine stunde westlich von Erlangen.

20, 3. Entenberg oder Endenberg in Mittelfranken, nördlich vonAltorf.

20, 30. Soll wohl bedeuten: ohne fegefeuer. Vgl. 43, 21. 59, 8.

20, 33. Gemeint ist wohl Happurg in Mittelfranken, südöstlichvon Hersbruck. Gertraud von Hapurg war nach Martini a. a. o. s. 45priorin von 13191320.

20, 36. S. oben zu 9, 33.

21, 25. Grindlach auf der straße von Nürnberg nach Erlangen.

22, 4. Collatio war eine zu bestimmten Zeiten, gewöhnlich nachdem eßen (in unserm falle zur zeit der complet) vorgenommene lectionaus heiligen Schriften. Quod Religiosi ad Collationem conveniunt, hoca sanctis Patribus acceperunt qui in vesperis solebant convenire et deScripturis simul conferre, et quae ipsi tune invicem contulerint, Colla-tiones dicebantur, et haec his similia ad Collationem leguntur. DuCange.

22, 7. König Konrad IV 12501254. Ein factum, worauf diebemerkung der nonne sich beziehen könnte, weiß ich nicht nachzu-weisen. Daß übrigens kriegsvolk sich derartige weiberhetzen war-um nicht auch, und vielleicht mit besonderer freude, nonnenhetzen! gern erlaubte, dafür findet man belege mit drastischen Schilde-rungen z. b. in der Soester fehde (bei Emminghaus memorabilia Susa-