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auch: Ich haizze virgo Israhel. Mönch y. Heilsbronn ed. Merzdorfs. 130 y. 59.
7, 12. Dieser name fehlt in dem von Martini a. a. o. s. 44 ge-gebenen Verzeichnis der priorinnen.
7, 14. Daß die Dirnut von Gailenhusen nach Rom gepilgert sei,wie hier erzählt wird, und daseihst vom papste die bestätigung derPrivilegien ihres ldosters erhalten habe, stimmt mit der bei Martinia. a. o. s. 13 ff. abgedruckten bestätigungsbulle nicht überein: die-selbe ist nicht zu Rom, sondern zu Lyon und zwar am 10 october1248 von papst Innocenz IY ausgestellt. Innocenz verweilte in Lyon1244—1251 april 19; erst im october 1253 kehrte er wieder nach Romzurück. Mit rücksicht auf die zeit der Stiftung des Engelthaler klostersmüßte demnach die in unserem texte erwähnte bulle erst nach demjahre 1253 ausgestellt sein, wenn nicht, was wahrscheinlicher ist, dieschreiberin überhaupt nur sagen wollte: zum papste , und sich dabeidessen nicht bewußt war, daß zu jener zeit dieser in Lyon residierte.In Martinis abdruck lautet die letzte Unterschrift: Ego Witts sei.Eustachii Diaconus Card.; statt Witts, welches wohl nur druckfehlerist, muß es Wills (abkürzung von Willehelmus) heißen. (Forschungenzur deutschen geschichte X, 263. 266.)
7, 19. Disciplin bedeutet geißelung; vgl. 9, 6. 33. 17, 38.
7, 26. Ueber das Nürnberger geschlecht der Perg s. Würfel a.a. o. I, 309.
7, 30. Die erscheinung der h. dreifaltigkeit scheint eine lieb-lingsvision gewesen zu sein; vgl. auch s. 20. 27. 36.
7, 36. Roth in Mittelfranken, südlich von Nürnberg.
9, 1. Taveln = durch anschlagen an eine hölzerne tafel einZeichen geben, was statt des läutens diente. So im die sei ausget, soschlecht man die tafel vast mit vil schiegen. Kaisersh. 155 f. 200.Wenn ein swester genzlich ze dem tode nehet, sol die tavel geslagenwerden mit emssigen siegen. Alt. Hoh. 11 f. 74. Wen sie sehen dzdie swester dem tode nehet, denn sullen sie die taveln anderweitslahen. ib. f. 77. Schmeller-Frommann I, 587.
9, 23. mant undern herren = verlangte nach dem abendmahle.
9, 33. von tisch hintz eonplet. Die Completa ist die letzte derkanonischen hören, die beendigung des täglichen officinmj sie schließtsich gleich an die Vesper, die um Sonnenuntergang gebetet wird.Nach den letzten versen der complet, die gewöhnlich nicht in derkirche, sondern im dormitorium gebetet wurde (doch s. 22, 4), legtesich jeder in sein bett. Binterim, die vorzüglichsten denkwürdigkeitender christ-katholischen kirche IV 1 s. 388 ff.