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Vierhundert und siebente Nacht.
Die Frau Subeida und alle übrigen Anwesenden starrten sie mit Bewunderungan; ihr strahlendes Gesicht beleuchtete das ganze Schloß so, daß alle Frauen, diezugegen waren, ganz bezaubert wurden von ihrer Schönheit. Die Frau Subeidaschenkte ihr eines ihrer kostbarsten Kleider und den herrlichsten Schmuck dazu, umarmtesie, ließ sie neben sich sitzen, hing ihr eine Halskette mit Diamanten um und sagte:„Du gefällst mir gar zu gut und machst mir viele Freude, o schöne Dame! äußere nureinen Wunsch gegen mich, es soll dir nichts versagt werden." — „Ich bitte dich, meineHerrin!" sagte die Prinzessin, „befiehl meiner Schwiegermutter, daß sie dir meinFedernkleid bringe, ich will es vor dir ankleiden, du sollst dann sehen, wie ich herumfliege und dir allerlei Spaß mache, worüber du dich wundern wirst." Die Frau
Subeida fragte: „Wo ist dein Federnkleid?" — „Es ist bei meiner Schwiegermutterverborgen," versetzte die Prinzessin, „lasse dir es nur herbringen." Die Frau
Subeida, begierig, die unerhörten Künste der Prinzessin zu sehen, beschwor die Altebei ihrem Leben, ihr das Federnkleid zu holen, und versprach ihr, sie wolle ihr dasselbewieder zurückgeben lassen. „Die Frau lügt," erwiderte die Alte: „gibt es wohl einenMenschen, der Federn hat und fliege» kann?" Aber die Prinzessin sagte: „Bei deinem