E i ii u n d v i e r ; i g st e U >i ch t. 18 t
er mich einige Augenblicke, erschien dann wieder mit einer Frau in reicher Kleidung, mitherrlichem Kopfputze und die feinsten Wohlgerüche verbreitend, so daß ihr Anblick unsnoch mehr als der genoffene Wein berauschte. Nachdem wir eine Weile noch zusammengetrunken hatten , bat er mich, mit dieser Frau nach einem mir wohlbekannten Denkmale,das er mir genau beschrieb, zu gehen. Ich mußte, meinem Eide gemäß, thun, wie ergesagt, und durfte nicht einmal fragen, was daraus werden sollte. Wir hatten kaumdas Grab mit der Kuppel erreicht und uns daselbst niedergelassen, da kam mein Vettermit einem Töpfchen Wasser, einem Säckchen Gypö und mit einer eisernen Hacke. Eröffnete das Grab mit der eisernen Hacke, legte die weggebrochenen Steine auf die Seiteder über dem Grabe sich erhebenden Kuppel, grub dann mit der Hacke den Boden desGrabes auf, bis er auf eine eiserne Platte stieß, so breit und so lang wie die Thüre desGrabes. Diese hob er weg und man sah darunter eine Treppe; er winkte dann derFrau und sagte ihr: „Komm hieher, hier findest du, was du wünschest." Die Frauging hinunter und verschwand vor meinen Augen. Er wandte sich dann zu mir undsagte: „Nun erzeige mir den lezten Gefqllen und schließe das Grab hinter uns."
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