Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
Seite
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Elfte U a eh l. 43

etwas Fettes zum Einreibcn zu geben." Als der König dies hörte, sagte er ihm:Wenn du dies kannst, so will ich dich und deine Enkel reich machen, dir viel Guteserweisen und du sollst mein Haus- und Tischgcnosse werden." Er schenkte ihm sogleichein Ehrenkleid und andere Gegenstände, und fügte hinzu:Wirst du mich wirklichvon meinem Aussätze heilen, ohne daß ich Arzneien trinken darf?" Und als Jenerdies bejaht, überraschte cs den König sehr, und er fing an, große Freundschaft fürihn zu fühlen. Hierauf sprach er:Sage mir voraus, bis wann du mich heilen wirst."Morgen, so der erhabene Gott will," antwortete der Arzt. Er ging hierauf wiederin die Stadt, miethete sich ein Haus, holte seine Wurzeln und Mcdicamente herbei, ver-fertigte einen hohlen Kolben mit einem hohlen Griffe und goß die nur ihm bekanntenMcdicamcntc hinein; er befestigte darauf den Kolben mit vieler Kunst und Geschicklich-keit, machte auch nach seinem besten Wissen Balle dazu, und als Alles vollendet war,ging er damit am andern Tage znm Könige, küßte die Erde vor ihm, wünschte ihmviel Ruhm und Glück-

Da bemerkte Schehersad den Morgen und schwieg.