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A ch t e U a ch t.
Ich vernahm, o glückseliger König, daß der dritte Greis zu dem Geiste sagte!„Höre, o Geist! diese Maulcselin war meine Gemalin. Ich machte einst eine Neisc,und war ein volles Jahr von ihr wcggeblieben. Nach vollendeten Geschäften kam ichin der Nacht wieder nach Hause zurück. Als ich ins Zimmer trat, fand ich einenschwarzen Sklaven bei ihr; sie unterhielten sich mit einander, warfen sich verliebte Blickezu, scherzten und küßten und neckten einander. Als sie mich sah, kam sie mir mit einemBecher voll Wasser entgegen, sprach einige Worte darüber, besprengte mich damit undsagte: „Verlasse deine Gestalt und nimm die eines Hundes an." Sogleich ward ich zumHund, und sic sagte mich aus dem Hause. Ich lief in Einem fort, bis zu dem Ladeneines Metzgers; dort fraß ich die Knochen, die unter seinem Tische lagen. Als derMetzger mich sah, nahm er mich zu sich, und als seine Tochter mich betrachtete, bedecktesie ihr Gesicht vor mir und sagte ihrem Vater: „Was bringst du einen fremden Mannzu uns herein?" Ihr Vater antwortete: „Wo ist ein Mann?" — „Diesen Hund,"antwortete sic, „hat seine Frau verzaubert; doch, ich kann ihn befreien." Als ihr Vaterdies hörte, sprach er zu ihr: „Bei Gott, meine Tochter! befreie ihn, du wirst damiteine gute That ausübcn."
Die Tochter des Metzgers stand nun auf, nahm einen Becher voll Wasser, murmelteetwas vor sich hin, besprizte mich mit dem Wasser ein wenig, und sagte dann zu mir:„Kehre wieder in deine frühere Gestalt zurück, mit der Erlaubnis; des erhabenen Gottes." >