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sagte: „Ich will dich nach nichts m.chr fragen." Zulezt als er müde war von Schlagenöffnete er die Tchürc, die Frau ging hinaus, den Vorfall bereuend, und durch denguten Rath des Hahns ward die Trauer in Freude verwandelt."
„Nun, meine Tochter, werde ich mit dir auch so verfahren, wenn du nicht abläßt."Aber sie antwortete: „Ich werde nie zurücktrctcn, auch wird diese Geschichte meinenEntschluß nicht ändern, und führst du mich nicht zum Sultan, so werde ich allein zuihm gehen und gegen dich klagen, daß du einem Manne seines Standes mich verweigerst,und ein Mädchen wie ich deinem Herrn entziehst." Der Vater fragte wieder: „Esmuß also scpn?" — „Ja," antwortete sie.
Nun sagt der Erzähler, als er sich lange mit ihr abgcmüht und geplagt hatte, ginger zum König Sch eh erb an und wünschte ihm Glück, küßte die Erde vor ihm, und sagteihm, daß er ihm in der nächsten Nacht seine Tochter bringen werde. Der Sultanfragte ganz erstaunt: „Was ist dies? da ich doch bei dem, der die Himmel gewölbt, dirmorgen befehlen werde, sie umzubringen? und thust du cs nicht, so werde ich ohne weitersdich umbringcn lassen." Er antwortete: „O König der Zeit! sie hat es gewünscht, ich habeihr Alles gesagt, sic wollte nichts hören, sondern diese Nacht bei dir sepn." Der Königsprach: „Gut! geh', mache Vorbereitungen zu ihrer Ankunft und bring' sie diese Nacht zu mir!"
Der Vcsir ging, brachte die Botschaft seiner Tochter und sagte: „Gott gebe mirkeine Sehnsucht nach dir." Schchcrsad freute sich sehr, machte alle ihre Sachenzurecht, ging zu ihrer jüngcrn Schwester Dinarsad und sprach zu ihr: „Höre, meineSchwester, was ich dir ancmpfchle: wenn ich bei dem Sultan bin, werde ich nach dirschicken, wenn du dann kömmst und siehst, daß der Sultan sich mit mir beschäftigt, sokze zu mir: O Schwester! wenn du nicht schläfst, so erzähle uns von deinen schönenGeschichten, damit wir die Nacht dabei durchwachen! Dies wird meine und der WeltRettung von diesem Unheil verursachen und den König von seiner unseligen Gewohnheitabbringen." Jene sagte zu, und als es Nacht war, brachte sic der Vesir dem König.Dieser empfing sie in seiner Weise und begann mit ihr zu scherzen, sic aber weinte.
Als er sie fragte, warum sie weine, antwortete sic: „O König der Zeit! ich habeeine Schwester, von der ich diese Nacht noch Abschied nehmen möchte." Der König schicktenach Dinarsad. Diese wartete bis der Sultan mit der Schwester geendet, dann seufztesic und sagte: „O meine Schwester! wenn du nicht schläfst, so erzähle uns von deinenschönen Geschichten, daß wir die Nacht dabei durchwachen, vor Morgen will ich dir dannLebewohl sagen, denn ich weiß ja nicht, wie es morgen mit dir enden wird." Schchcrsadfragte den Sultan um Erlaubniß, und als er diese crthcilte, ward sic hocherfreut.