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1 (1838)
Entstehung
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ei dem Namen Gottes des Gnädigen und Barmherzigen, Friedeund Heil über unfern Herrn Ma ho mm cd, den Obersten derGesandten Gottes, auch über seine Familie und Gefährten ins-gesammt; Friede und Heil immer fortdauernd bis zum Tagedes Gerichts. Amen, o Herr der Welten!

Da der Mensch sich an dem, was Andern widerfährt, stetsselbst ein Beispiel nimmt, so gereichte auch immer der Lebens-wandel der Frühem den Spätem zur Belehrung, und darumunterrichtet man sich auch durch das Lesen der Geschichte der ältcmVölker. Gelobt scp Gott, der die Begebenheiten der Früherenals Unterricht für Spätere ausgestellt hat. Zu dieser Art vonBelehrung gehören nun auch die Erzählungen:Tausend undEine Nacht" genannt.

Es wird nämlich von dem, was bei frühem Völkerngeschehen, berichtet: (Gott weiß das Verborgene; er ist allwcise und barmherzig und edel!)

Es regierte einst in den ältesten Zeiten und verflossenen Aconen ein König von denSafsanidcn H auf den Inseln Indiens und Chinas, der viele Truppen und Verbündete, Dienerund zahlreiches Gefolge besaß. Auch hatte er zwei wackere, tapfere Söhne, von denen jedochder Aeltcre noch tapfrer war als der Jüngere; er herrschte über viele Länder und war sogerecht gegen seine Nntcrthanen, daß ihn Alle sehr liebten. Sein Name war Schehcrban;sein jüngerer Bruder hieß Schahscman, und war König von Samarkand in Persien. Beide

' Man sicht hieraus, wie wenig historische und geographische Kenntnisse unser Erzähler haben mußte,da er einen persische» Regenten über Indien und China herrschen läßt.

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