Folgen der Schlacht bey Gaza. 651
an den König von Zypern mit dem Ansuchen um Bey-^,stand, und es kamen auch sehr bald acht mit Rittern undKnechten trefflich bemannte cyprische Kriegsschiffe, derenAnführer der Scncschall von Zypern, Valduin von Jbe-lin, war, auS dem Hafen von Famagusta nach Ptolc-maiS ^). Mit diesen vereinigten sich fünfzehn von densyrischen Christen ausgerüstete Kriegsschiffe nebst fünfzigkleinern Schiffen^), und diese vereinigte Flotte begabsich nach Askalon. Die saracenischen Schiffe, welche cSnicht wagten, einer so zahlreichen Seemacht sich entgegen-zustcllen, zogen sich zurück und legten sich der Küste vonASkalon so nahe als möglich vor Anker, wo am Abendedes fünften TagcS ein heftiger Sturm sie sämmtlich zer-trümmerte"). Hierauf versahen die christlichen Schiffedie Besatzung von Askalon mit Lebensmitteln, wagtenaber nicht wegen des stürmischen Wetters in diesem Meerelanger zu bleiben und kehrten nach PtolcmaiS zurück^).
Der Emir Fachreddin wußte selbst daS Unglück, wel-ches der ägyptischen Flotte begegnet war, zu seinem Vorsthcile zu benutzen, indem er auS den Bretcrn, Balkenund Mastbäumcn der zertrümmerten Schiffe Belagerungs-gerath und Wurfgeschütz erbauen ließ"); und die Be-lagerung der Burg von Askalon wurde seit dieser Zeitnoch mit größerer Heftigkeit betrieben als zuvor. Die
Ics Ics autres gens. Hugo Plagona. a. O. Wgl. das Schreiben der sy-rischen Christen bey Matthäus PariSast -i. 1744- r>- 655 .
72) Hugo Plagon a. a. O.
76) (^uin2o Falles er anrres v.rls-sianx menns, sarlrcs er gameles dienaiu-iuantc. Hugo Plagon a. a. O.
77 ) „Dieses Meer ist so beschaffen,last in der Nähe der Küste dis Stür-
me viel heftiger sind als auf offenerSee," Hugo Plagon x. 73?-
7g) Hugo Plagon i>. 732.
79) t^iiaur les gslrcs snrcnt äcyc-ciees (d. i. zerstückelt), u Sarra-!i»sllrciir ein inerten (incrrain d. i. eiche-nen Bretcrn) et cles tadlcs alias(d. i. Sttirmkahen) er luanrians ccvores convcrtes (d. I. Sturlndächcr),er äes ardres (d. I. Mastbäume) lirciit
. Cbr.1247.