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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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Die ChariSmier.

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fühlten die Muselmänner, als die Gefahr sich näherte,ihr Gewissen beunruhigt durch die Erwägung, daß ihreunnatürliche Verbindung mit den Christen als Gott miß-fällig nicht zum Siege führen, und eine Heerfahrt, welchevon Muselmännern unter Vortragung von Kreuzen undchristlichen Bannern wider andere Muselmänner unternom-men würde, nicht durch einen glücklichen Erfolg gesegnetwerden könnte. Sclb'st der Fürst Ismail gestand cs inspäter» Zeiten oftmals, daß ihm zu der Zeit, als er mitden Christen im Bunde war, Gott durch die Stimme sei-nes Gewissens zugerufen habe:mit solchen Bundesge-nossen wirst du nicht siegen." Auch sahen die Muselmän-ner ihren Stolz dadurch auf das empfindlichste gekränkt,daß sie in gewisser Hinsicht unter dem Befehle der Rit-terschaft des Kreuzes standen; und sie betrachteten es alsHohn und Verspottung, daß die christlichen Priester, wennsie durch die Reihen der Kreuzfahrer gingen, den Segenund das Abendmahl austheilend, auch den Muselmännernden Kelch anboten

Unter diesen Umständen ricth der Fürst Ismail vonEmessa, welcher aus früher» Kriegen die Charismicrkannte und zwey Mal sie besiegt hattein dem Kriegs-rathe, welcher zu Askalon gehalten wurde, eine entschei-dende Schlacht zu vermeiden.Edle Herren," sprach dersaraccnische Fürst,wir haben mit einem Volke zu thun,welches ohne Hcimath ist, das Leben für nichts achtetund aus Verzweiflung tapfer ist; mit einem solchen Volkeist nicht gut kämpfen. Laßt uns in Askalon bleiben, wo

Plagen Nachricht. Vgl. oben An-merk. Z2. S. üZ7-

4°) Ebn Dschlisi und Dschemalcdbinbey Reinauv S> 44L. qgv.

qi) Im Jahr 1240 in der Ebene vonSaffin am Euphrat, und im I. regabey Ehabur. ,Vbultea. Lnn. mosl.t'. IV. x. 4LS. 46g.

i. Ebr.>r-!4.