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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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628 Geschichte der Kreuzzüge. Buch VII. Kap. XIX.

von Krak vereinigte sich mit ihnen zur gemeinschaftlichenVerthcidigung ihrer Besitzungen gegen die Herrschsuchtdes Sultans von Aegypten; diese drey Fürsten aber fandeneS nothwcndig, durch eine Verbindung mit den Christen,welche durch den gegen den Fürsten von Krak geführtenKrieg ihren Namen wieder furchtbar gemacht hatten, ihreMacht zu verstärkenSo verderblich auch den Chri-stcn ihr früheres Vündniß mit dem Sultan von DamaSscuS gewesen war: so wurden doch dieses Mal allzu wich-tige Vortheile angeboten, als daß die angetragcne Ver-bindung hatte zurückgewiescn werden können, und selbstdiejenigen, welche früher der Verbindung mit dem Sul-tan von DamascuS sich widersetzt hatten, achteten nunmehrdieselbe für vorthcilhaft und annehmlich. Denn als Be-lohnung für den Vcystand, welchen die Christen jenenmuselmännischen Fürsten wider den Sultan von Aegyptenzu leisten sich verpflichteten, wurde ihnen daS ganze Landvon Liberias und die heilige Stadt Jerusalem ohne alleBeschränkung überlassen, dergestalt, daß auch die bcydenheiligen Stätten, welche der Sultan Kamel in dem mit demKaiser Friedrich geschlossenen Frieden den MuselmännernVorbehalten hatte, den Christen überantwortet wurden'^),

16) LduIIcstae Ln». I»c>sl. ( a.641 DIrr. 1245) 1. IV. x. 474 476.Uciuauil. x. 44z.

-7) Noch Abulfeda (a. a. O.) wurdebloss Jerusalem den Christen damalsabgetreten, nach den von Ncinaud(a. a. O.) mltgetheiltcn Nachrichtenund Makrisi (Lxtrairs im Anhängevon Joinville a. a. O.) auch Liberias,Safed, ASkalon und einige andereStädte. Liberias aber und Safedwaren schon imJahrcirgo abgetretenlvgl. oben Kap. XVII, Anmerk. 4z.

S. Sol) und waren seit jener Zeit,so viel wir wissen, von den Christennicht wieder verloren worden, undASkalon war längst in den Händender Christen. S. oben.S. 614. NachDschemaleddin sMlicirauci LidUoxr.äes Drais, x. Z4y) wurde von denMuselmännern damals den Christenauch die Burg Kaukcb überlassen,welche den Hospitalitern zustcl. Nachder Angabe dcS damaligen Gross-meisterS der Johanniter, Wilhelmvon Chmeauncuf, tn einem von Mat.