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Vcrhältnifl der syr. Christen zu den Saracene».
den Christen und dem Fürsten von Krak dauerte also fortund wurde besonders im Jahre 1242 von beyden Seitenmit unerhörter Grausamkeit geführt. Die Christen be-gingen sogar damals die ruchlose Treulosigkeit, daß sienach der Einnahme von Ncapolis und der Zerstörung derdortigen Moschee") den gefangenen Muselmännern, welchezur christlichen Lehre sich wenden würden, Leben und Frey-heit zusagtcn und gleichwohl diejenigen, welche durchdiese Verheißung sich bewegen ließen, die Taufe zu ver-langen, ohne Schonung erwürgten"). Der Sultanvon Aegypten sah sich endlich genöthigt, dem FürstenDavid, obgleich er mit ihm nicht im besten Vernehmenstand, Hülfstruppen zu senden; denn David vermochte esnicht, den Christen, so sehr geschwächt auch deren Machtdamals war, mit eigenen Kräften zu widerstehen ").
Durch eine unerwartete Wendung der Dinge wurdeder Fürst von Krak, bis dahin der erbittertste Feind derChristen, plötzlich ihr Freund und Bundesgenosse. Daalle muselmännischen Fürsten in Syrien durch die wach-sende Macht des Sultans Ejub von Aegypten ihre Selbst-ständigkeit gefährdet sahen, und dieser Sultan seine Ab-sicht, das ganze ehemalige Reich Saladin's in seine Gewaltzu bringen, nicht verbarg: so erneuerte nach vergeblichenUnterhandlungen mit dem Sultan Ejub der Sultan Is-mail von Damascus sein ehemaliges Bündniß mit demFürsten Schirkuh von Emessa, und auch der Fürst David
Waffenstillstand geschlossen, In derHoffnung, von dem Sultan von Ae-gypten die Freylassung der christlichenGefangenen zu erlangen, und dieseHoffnung ging nicht in Erfüllung.
izl Ncapolis wurde (nach Makristtvon den Christen am gl. Oktober r;qa
überrumpelt. Lxtraiks clcs Irislorieiu,aradcs im Anhänge von loinvMoIristoirc ste St. Qoiiis (Paris 1761 kol.)x. Z27. Dgl. Ileinauü p. 4P14) Geschichte der Patriarchen vonAlexandrien bey Neinaud S. 44 Z-iz) Reinaud a. a. O.
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