Der Fürst Tu rausch ah von Hanoi. 5W
seine muselmännischen Feinde zu täuschen. Als Bundesgc«nvsse des Sultans Ejub wünschte er der damals von demFürsten Malek as« Saleh Ismail von Baalbek, dem Oheimedes Sultans Ejub, bedrohten Stadt Damascus einen Theilseiner Truppen zur Hülfe zu senden; er wußte aber keinanderes Mittel, diese Truppen sicher durch das Gebiet desFürsten Schirkuh von Emessa, welcher die Unternehmungendes Fürsten Ismail begünstigte, zu bringen, als daß er denAnführern derselben befahl,, vorzugeben, daß sie mit ihrenSchaarcn den Dienst ihres bisherigen Herrn deshalb ver«lassen hätten, weil derselbe die Absicht hätte, die StadtHama den Christen zu überliefern. Diese List aber miß«lang, indem der Fürst von Emessa, welcher den Betrugmerkte, die Truppen von Hama durch eine andere Listnach Emessa lockte, dort entwaffncte und in Gefängnisseeinsperrte, aus welchen sie erst »ach dem Tode des Für«sten wieder befreist wurden ^). Der Fürst Ismailvon Baalbek bemächtigte sich hierauf der Stadt Damascusund des von seinem verstorbenen Bruder Malek al Aschrafihm vermachten Thrones ohne große Mühe"), währendder Sultan Ejub mit seine» Truppen, mit welchen er dieEroberung von Aegypten unternehmen wollte, Key Neapolisim Lager stand, wo er bald hernach von dem Fürstenvon Krak, seinem Vetter, überfallen und gefangen wurde.
Da der Sultan Ismail fürchtete, die Herrschaft überDamascus mit eigenen Kräften nicht behaupten zu könnengegen die Macht seines Neffen Ejub, welcher nicht lange
bericus (p. 67 ?) wurde dieser Grafin döm Kampfe bey Gaza erschlagen.
zg) ^VKuUeä. rnosl. IV.
?. « 146 .
Zg) ^Nnlkeäa 1. o. p. 446 — 44 g.äouäau (äs Osm.»s) , sagt Hugo
Plagon (S. 723), dessen Erzählungsehr übereinstimmt mit der Nachrichtdes Abulfeda, rrvoir UOIU IVIeleo 8a-lak er Lvorr S8tö er estoit eiroore»ires äs Maukeo et Lu ssls Hk-
äel 5eifcää1n. S. oben.