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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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595
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Theilnahme im Abendlandc an d. Unglücke d. Krcuzf. 595

Grafen von Montfort ließ der damalige Sultan von Aegyps^ehr.ten, Malek al Adel/ in einem Thurme bewahren und mitAchtung behandeln; allen übrigen Gefangenen aber wursden Fußschellen angelegt'").

Die Nachricht von diesem Mißgeschicke, welches diefranzösischen Kreuzfahrer erlitten halten, erweckte imAbendlands allgemeine Theilnahme. Der König Ludwigvon Frankreich wurde sehr ungehalten über die Templerund Johanniter, weil sie den unglücklichen Pilgern in derZeit der Noth und Gefahr ihren Beysiand versagt hatten,und entzog daher diesen beyden Orden die Unterstützungan Geld, welche er, so wie seine Vorgänger, bis dahinihnen gewährt hatten "); und der Kaiser Friedrich erhobdie Klage, daß der Papst deshalb, weil er die Kreuzfahrerzu der unzeitigcn und übereilten Unternehmung der Meersfahrt gezwungen hätte, als der Anstifter dieses schrecklischcn Unglücks zu betrachten wäre; der Kaiser versprachaber auch zugleich, für die Vcfrcyung der gefangenenChristen bcy dem Sultan von Aegypten nachdrücklich sichzu verwenden"), und erfüllte diese Verheißung^).

bigcn," sagt die handschriftliche fran-zösische Chronik (be» Michaud S. HZ),nahmen den Mist von Pferden nndandern Thieren, legten denselben inRauchfässer und zündeten ihn anund behandelten die Gefangenen (alshe in Damictte und hernach in Ka-hiraft einzogen) überhaupt mit aller-lei, Hohn und Schmach (assos lenrlaisoicnr äo Haines ct äa vilcn-nics); wenn sie durch die Straßenzogen, so liefen die Ungläubigen,groß und klein, von allen Keilen her-bei,, um sic zu sehen. "

27 ) üeinsuä I>. 44a.

2g) S. oben Anm. 22. S. 5s«.

hilibus militibus aaxlivatis in Hellasaliskaaeier votis nosiris; nitrilo-miuns rsmen .ixuä istnm ktoläanninsnxcrstncm pro lilieratioue ixso-rum nabitinm asxtivorum i-raeci-

Schreibcn des Kaisers Friedrich anden König von England, äst. ich.xise XXV. Lxril. luä. XllI (1240),bey Matth. Paris a. -24a. I>. ZZ2.

30) Oie Verwendung für die Be-

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