Rüstungen der Kreuz fuhr er.
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Der Herzog Peter von Bretagne und einige andere franzö-sische Ritter gaben indeß dem Wunsche des Papstes Gehörund sagten dem Kaiser Balduin ihren Bcystand zu, undviele geringe Kreuzfahrer folgten ihrem Veyfpiele; anderedagegen bcharrten bcy dem Gelübde, dem Dienste desHeilandes im Lande der Verheißung sich zu widmen.
Die Kreuzfahrer, welche entschlossen waren, die ge-lobte Mcerfahrt nach Syrien zu vollbringen, setzten indeßihre Rüstungen fort und ließen sich durch die verändertenAnsichten des Papstes nicht irre machen. Wie gewöhnlichverkauften oder verpfändeten die mit dem Kreuze bezeich-netcn Fürsten und Ritter Schlösser und andere Grundstücke,um die Kosten der Ausrüstung zur Kreuzfahrt sich zu ver-schaffen ^); und der Graf Richard von Cornwallis ließseine Waldungen nicdcrhaucn und das Holz verkaufenund brachte auf jede andere ihm mögliche Weise Geldzusammen, um mit einer stattlichen und trefflich gerüste-ten Ritterschaft und überhaupt in einer seiner Würdeangemessenen Weise die Pilgerfahrt zu vollziehen^).
Der Kaiser Friedrich bezeigte den damaligen Kreuz-fahrern, obgleich er schon damals mit dem römischenStuhle in die Mißhclligkcitcn acrathen war, welche seinganzes übriges Leben ihm verbitterten, seine lebhafte Theil-nahme an ihrem heiligen Vorhaben auf vielfältige Weiseund bemühte sich, ihnen durch heilsamen Rath nützlichzu werden. An den Grafen Richard von Cornwallis,den Bruder seiner Gemahlin Isabelle, richtete er insbe-sondere ein Schreiben, in welchem er ihm ricth, die Meer-
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VI. Band.
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