558 G e sch ichte der Kreuz; ü g e. B u ch VII. K a p. XVI.
im Begriffe standen, einen zwcyttn Zug in das Landdes Fürsten von Hama zu unternehmen, so vermitteltendie Sultane Kamel und Aschraf, welche zu dieser Zeitauf einem Kriegszuge gegen den Sultan von Zkoniumin jene Gegenden kamen, einen Frieden und bewogenden Fürsten von Hama, die verweigerte Zahlung dcS Tri-buts an die Hospitaliter, zu welcher er früher sich ver-pflichtet hatte, zu leisten ").
Die christliche Ritterschaft, welche zu diesem Kriegesich versammelt hatte, ging aus einander, nachdem derFriede war geschlossen worden; die Templer aber, welchevon dem Könige Haiton von Armenien damals durchgrausame Hinrichtung und Mißhandlung mehrerer Ritterihres Ordens waren gereizt worden, vereinigten sichzu gemeinschaftlicher Rache mit dem Fürsten von Antio-chien, welcher einen alten Groll gegen jenen König trugwegen des wider seinen ältern Bruder Philipp von denArmeniern verübten Frevels Als aber der KönigHaiton hörte, baß ein schlimmer Krieg ihm bcvorstand,so sandte er Botschafter an den Großmeister der Templerund erbot sich zur Eenugthuung; und die Templer, nach-
tauis, vgl. oben Kap. vi. Anm. 33.S. 143) nanvelic. Hugo Plagen
a. a. O.
14) Auch die Zeitbestimmungen sindabweichend. Abulfeda und Abulfa-radsich setzen diesen Krieg in das Jahrd. H. Ü27 (vom ly. Nev. I02y biszum 7. Nev. i2Zo); nach Hugo Pla-gen ereignete er sich erst zur Zeit desFürsten Boemund des Fünften vonAntiochien, welcher im Jahre -Wzur Negierung kam. Marin. Sannt,0- 214. Auch nennt Hugo Plagen
den Bruder Hermann von Perigerdnlü damaligen Meister der Templer/welcher schwerlich vor dem Jahre 1233an die Spitze seines Ordens trat.Vgl. W. F. Wilcke, Geschichte derTempelherren I. S. 173.
gnane sie lor sröres gn'il avoit gnexc-nsius -gno oseorcivs. Hugo Pla-gen I?. 7>6.
iü> Vgl. eben Kap. xv. Anni. 1.S. 5 - 3 -