Vernichtung des Ansehens des K. Friedrich in Syrien. 54?
obgleich ein Theil der dortigen Ritter und Bürger dcm^Kaiser ergeben war, in der Gewalt der Freunde des Hau-ses Jbelin blieb, und das Ansehen des Kaisers Friedrich imKönigreiche Jerusalem gänzlich in Verfall kam. Der Siegdes Marschalls bey Casal Jmbcrt hatte den Kaiser mitgroßer Freude erfüllt"), und Friedrich verdankte diesemSiege einen ehrenvollen Frieden mit den Genucsern").Um so schmerzlicher war ihm die Nachricht von dem spä-tem Mißgeschicke, durch welches alle zuvor errungenenVortheile verloren gingen. Friedrich versammelte zwarnoch im Sommer des Jahrs 1232 eine Kriegsmacht zuBrundufium, in der Absicht, dieselbe nach Syrien zu sen-den und die Stadt Ptolemais zum Gehorsam zurückzu-bringen; er gab aber sehr bald diese Absicht auf undentließ wieder die Krieger, welche in Folge seines Auf-rufs schon nach Brundusium gekommen waren-°); undbald hernach wurde der Kaiser in eine ununterbrocheneReihe von andern Händeln verwickelt, welche es ihmunmöglich machten, mit gcwaffnetcr Hand sein Ansehenin dem Lande jenseit des Meeres wiederherzustellen.
Der Papst Gregor der Neunte, als er von den neuenHändeln hörte, welche seit der Ankunft des Marschalls
6k) Hnalitcr» schrieb der KaiserFriedrich in einem Briefe, welchen eraus Amalfi am -6. Julius 1233 (wahr:scheinlich, bevor er die Nachricht vonder Niederlage seiner Ritterschaft beyla Grida erhalten hatte) an die Re-publik Genua erlies;, kortnnato exer-oitni nostro snccessit in partiknsnltramarinis, ^noä keiioeni victo-
keenti, 1on§e lateczne jarn celekrislama vnl§avit, nt pleno Zanäero
laetainnr. Lartliol. 1. c.
69) vartlrolom. 1. 0.
70) Imperator (monso Inlio), prosnccnr^n civitatis -^.conitanae, czuaniloannes cle Larncli. (Larntli) ocen-patam tencdat, parte civitatis sepro Iniperatoro tenente, exercitnincon»retzat militnin et daronnm ....Imperator con§reKatuin Lrunänsiiexorcittrna revocar» et ipso mait»cianto flniii!)et snnt in sua reversi.
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