536 Geschichtc der K r euzz ü g e. D u 'ch Vl l. K a p. X V.
^A'^er nicht nur seine bedrängte Lage und das Unrecht, wel-ches ihm der kaiserliche Statthalter zufügte, sondern ernahm auch den Schutz und Beystand seiner Mitvafallcn,welche er durch die Satzungen und Gewohnheiten desKönigreichs in seiner Lage zu fordern berechtigt war, inAnspruch. Als diese Briefe in dem Hause Balian'svon Sidon, wo sehr viele Barone des heiligen Landessich versammelt hatten, waren vorgelesen worden, undJohann von Casarea hierauf im Namen seines Oheimsdie anwesenden Barone ersuchte, ihre Entschließung kundzu thun: so waren die Meinungen sehr getheilt, indemeinige geneigt waren, den nachgcsuchten Beystand zu be-willigen, andere aber cs für bedenklich hielten, dem kai-serlichen Statthalter sich zu widcrsctzen. Die Freunde desHauses Jbelin aber achteten nicht auf den Widerspruchder anders gesinnten Barone, sondern Johann von Cä-saren, Rainald von Chaifa und dessen Sohn Burchard,Gottfried le Fort, Balduin von Bonvoisin und andere,zusammen drey und vierzig Ritter des heiligen Landes,begaben sich zu Johann von Jbelin; worauf Vas cyprischeHeer mit ihnen vereinigt in der Nahe von Berytusein Lager bezog. Bald hernach kamen der Patriarch Ge-rold von Jerusalem, Peter, Erzbischof von Casarea, Ba-lian von Sidon, Hugo von Montbcliard, Garin, Meisterder Johannucr, und Herrman von Pcrigord, Meister derTempler, so wie auch der zu Ptolcmais angeordnete vcnc-tianifche Statthalter und die dortigen Beamten der Ge-nueser und Pifancr ^). Diese nahmen ihre Herbergeebenfalls in der Nähe von Berytus und suchten einen
45) I^res de la eite eir un Herr 46 ) I.e daillit de Vcniee ec leappello I^oroä. Hugo Pluqvii cou.eij de l'Lse et de 6eires. Hugo6- 2. Plagou a. a. 2.