Der Marsch all Richard in Syrien. 531
mit dem Rache der Barone des Königreichs JerusalemRecht und Ordnung im Lande aufrecht zu erhalten ge-sonnen wäre.
Die Barone wurden aber bald inne, daß der Mar-schall nicht den Willen hatte, den Satzungen des König-reichs sich zu unterwerfen, sondern lieber nach seinemeigenen Willen verfuhr"). Als der Marschall die Sachedes Johann von Jbclin nicht vor den Lehcnshof des Kö-nigreichs brachte, sondern die Belagerung der Burg vonBerytus hartnäckig fortsctzte und nur mit den Waffendem Kaiser sein Recht verschaffen wollte: so hielten dieBarone eine Derathung und ernannten Balian, Herrnvon Sidon, zu ihrem Bevollmächtigten, welcher folgendeRede an den Marschall Richard gerichtet haben soll:„Die Barone des Königreichs haben mich beauftragt, inmeinem und ihrem Namen ein Wort zu euch zu reden,und sie lassen euch Folgendes wissen: Dieses Land wurdenicht durch die Diensileute eines Herrn erobert, sonderndurch Kreuzfahrer") und Leute, welche freywillig sich ver-einigt hatten; nur ihrer Wahl und Uebereinkunft ver-dankte der König, welchem sie die Herrschaft über das
„Wenn daü Betragen," sagtHugo Plagen (S- 7°7), „und dieHandlungen des Marschalls überein-summend gewesen wären mit seinenWorten und dem kaiserlichen Briese-so würden dis Leute des Landes gernFrieden gehalten und ihn als Statt-halter anerkannt haben; er war abernoch nicht lange im Lande gewesen,als sein Betragen sich änderte, indemer sein Herz und seine Gesinnungbloggab und sich als einen stolzen,ubermüthigen und beschränkten Mannzeigte (comms cU <ini esrolr or-
xneilleux er holnniclner et n'esroirrnie rnnlr Aarnt sie Lens). Die Leutewurden daher gewahr, dag seine Ab-sicht nur war, alles zu zerstöre» undzu verderben (gno son entenstemenrestoir äe tour ctcsrrnire er ineilreü neanr)."
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Serie n s. w. Hugo Plagon a. a. s.Statt nnl mcscliick ist wahrscheinlichzu lesen: nnUe inesuie l oder mais-nie d. i. masnasta).
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