526 Geschichte der Krcuzzüge. Buch VII. Kap. XV.
^z!7'trügen, ihre Vorbereitungen und Rüstungen zu beschleu-nigen hätten, um auf wiederholte Aufforderung die Meer-fahrt sofort anrrctcn zu können"). Dagegen untersagteec den Templern, welche, das Verbot des kaiserlichen Statt-halters nicht achtend, Feindseligkeiten gegen die Saracc-ncn geübt hatten, jede fernere Störung des Friedens wäh-rend der Dauer des Waffenstillstandes ").
Der Marschall Richard war von dem Kaiser Friedrichbeauftragt worden, nicht nur für die äußere Sicherheitdes Landes jenseit des Meeres zu sorgen, sondern auchdie Rechte seines Herrn als Königs von Jerusalem in jederHinsicht geltend zu machen, alle im heiligen Lande obwal-tenden Unordnungen abzustellen und den Beschwerden,welche von allen Seiten erhoben wurden, abzuhclfcn. DieTempler und Hospitaliter waren noch immer nicht mitdem Kaiser ausgesöhnt, wiederholten unablässig die Klage,daß der Kaiser ihre Orden eines Thcils ihrer Besitzungenunrechtmäßiger Weise beraubt hätte, und wurden durchdie Fürsprache des Papstes Gregor kräftig unterstützt").Der Kaiser hielt dagegen sein Ansehen und seine Rechteim Königreiche Jerusalem für gefährdet durch die feind-seligen Absichten des Johann von Jbclin; und Friedrichlegte auf die Würde eines Königs von Jerusalem um sohöhcrn Werth, je mehr er Veranlassung zu haben glaubtezu der Besorgniß, daß sie ihm streitig gemacht werdenkönnte. Als bis zu dieser Zeit der Papst Gregor in seinenBriefen ihm nicht den Titel eines Königs von Jerusalemgab: so erhob Friedrich deshalb eine Beschwerde, welcheden Papst veranlaßte, durch den Erzbischof von Rhegium
S6) Lxisc. »a universas Lcclesiao 27) Rainald. l. 0. H. 56.rraclatci, r aus dem Lateran am-8. S-bruar .23-.) UM. tz. -5. ^ l, a. tz.