490 Geschichte der Keeiizzüge. Buch VII. Kap. XIV.
2 dxm xade.l von einigen dieser Bedingungen zu weit ging,so war es ihm dagegen nicht zu verdenken, daß ex überdie Vernachlässigung der Ansprüche der Kirche zu Jeru-salem sich beklagte; denn durch die von den Saracenenbewilligte Räumung einiger unerheblichen Ortschaften auf
Lariavenos in juckrcium vocabitnr.
6. Imperator iiultr lbraiiLo, guts-«juis Nie tucrir, tguolluiiguo moüovperam praeslabrr nee Sarralleuo»d coiillixoitckum bcUumguv ino-veuctum llviitra Sarralleuos, gurcuit-c,ne rr ineriin, xer lras inckulllas;Itello-gcre moto, nee guemgitam iin-ncllet vel mittet nee cuiguam cu-rniu scse coilfuirgct, gui alt grue-'Innn inennänin inerit progressus,üsve itullo -moclo acllmcreseet neeeos sommeatu vel vüris juvabit.
7. Imp>erator avolladit cos Sinnes,c,ni iireclitabuiitrir clastem aliguamiitlcrre rerris üniunii icieiee lcitee-rucr all terris (hier scheint etwas zufehle») , räguc suis cxcrciluic;ue alll-udüitis vctadit pro «guaiita iu eorrir potcstake. 8- Ls gut I'i-lnci pa-lltianes eonventas, anc guaruiumentio kaota sie in ins inänens,trailSgreüi cogitcut, Imperator Sul-tanum äekcuücrc teirelur all ad eatucute suos sulräitosgue excrllitum-cjne SU>.IM rev-ooare, g, 1'ripulisgUt!csusgu.e lerritorium, Kraoluim, La-stelblaullum, rortosa, lVlargatum ei^inillllina et cjniäituici in iis repe-rilur, laut in deiio guam in inlin-ciis, !n sno statu rcliuguatur; allImperator suis cxercituiguc sno in-c,ne rerris snis oommorautibus, gltien allllknlcut, eive ii iiranci luerlutiusttgeriae vel exteri, opem cionrt-nis üietorum locorum lcrrv proi-i,debil. liaiuaiti. i. c. 4. rZ — ei.
AuS den clgcnen Mittheilungcn deSKaisers geht hervor, dag diese neunArtikel die Bedingungen deS Frie-dens nicht vollständig enthielten;denn es ist weder von den bedunge-nen Abtretungen, noch von der Be-schränkung des Aufenthalts der Sa-racenen in Jerusalem, noch von derFreylassung der gefangenen Christendie Rede; auch ist die Erwähnungder Burg Krak, welche gar nicht inden, Besitze der Christen war, imneunten Artikel befremdend; vielleichtwird aber damit das Schloß der Kur-den (Hesn al Akrad) bezeichnet, wel-ches auch von Hugo Plagon fp. 7 iL)Kran genannt wird. Nach Hugo Pla-gon (p. 6gg) gab der Sultan dagganze Land Jerusalem zurück, mitAusnahme von Schaubek oder Mont-roiial, Krak und dre» Schlössern inden Landschaften von TpruS und 8t-don; in Jerusalem sollten dre» Sa-racenen den Tempel deS Herrn bewa-chet,, und die Muselmänner ihn be-suchen dürfen ohne Friedegeld zubezahlet! (saus trevaze cloucr) ; derKaiser sollte alle früher vorhandene»Burgen und Städte wieder Herstel-len, aber keine neue bauen dürfe».Den Tempel des Herrn ließ nachHugo Plagon der Kaiser deswegen indem Besitze der Muselmänner, weiler nicht wollte, daß die Tcnipelherre^sich wieder in Jerusalem «nstedelnsollten.