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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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480 .Geschichte der Kreuzzüge. Buch VII. Kap. XIV.

mänliischcn Geschichtschreiber beschränkte!! sich die Abtre-tungen des Sultans von Aegypten an den Kaiser Fried-rich auf die Stadt Jerusalem, mit Ausschluß der Moscheedes Chalifen Omar und der Kapelle Sachra, und auf diezwischen Jerusalem und Ptvlemais bclegencn Ortschaften;und die Räumung von Jerusalem geschah nur unter derBedingung, daß in allen zu dem Weichbilde dieser Stadtgehörigen Oertern ein muselmännischer Statthalter fort-fahren sollte, sein Amt zu verwalten. Auch verpflichtetesich der Kaiser nach der Behauptung der muselmännischenGeschichtschreiber, die Mauern von Jerusalem nicht wiederhcrzustellen. In Hinsicht der Dauer des geschlossenenWaffenstillstandes nähern sich die Berichte des KaisersFriedrich und der Muselmänner, indem erstercr eine zehn-jährige Dauer angicbt, und nach den letzter» der Waffen-stillstand, am 24. Februar 12:9 anfangp-nd, für zehn Jahre,fünf Monate und einige Tage geschlossen wurde ^).

Es ist unmöglich, diese Widersprüche auf andereWeise zu entfernen, als indem man annimmt, daß der

ncrlsti Lnnrlcs cooles. ,1, i2Sg.§. iz -21.), obgleich sie dem Patriar-chen von Hermann von Salza, demGroßmeister des deutschen Ordens, mik-gethcilt wurden, kcincsweges voll-ständig die verabredeten Bedingun-gen. S- unten Anm. üö.

87) ^lnrltccl. wosl. 1 . IV.

350. Iloi,laust x. 4M. Auch Abul-faradsch berichtet (cstrron. 8>r. x.48g), da» dem Kaiser Friedrich nurVis Stadt Jerusalem ohne das dazugehörige Land zurückzegeben wurde.Nach der Geschichte von Jerusalemund Hebron lFundgruben deö Orientsv. x. 121) wurde tn Hinsicht der gro-ßen Moschee und der Kapelle Sachra

festgesetzt, daß den Christen und Mu-selmännern gleichmäßig daS Rechtzustchcn sollte, diese bepden heiligenOcrtcr zu besuchen. Nach den ^n-imlibns stc lvlarg-nr (Oste II. x. 17.

18) war der Bischof Wilhelm von Cxe-ter unter den kaiserlichen Botschaf-tern, welche den Frieden abschlossen,und die Uebergabe von Jerusalem andie Abgeordneten des Kaisers Fried-rich erfolgie am Tage Petri Stuhl-fever (22. Februar). Matthäus Parisbehauptet k -»st a. ivzg. x. 472), dagvorzüglich der Bischof PctervonWin-chcstcr einen erheblichen Antheil an derBewirkung deü damaligen Friedensim heiligen Lande genommen habe.