Friedrich II. in Syrien.
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männischen Begleitern des Kaisers auf der Kreuzfahrtauch sein ehemaliger Lehrer in der Dialektik, ein in Si-cilien geborener Araber, sich befand"). Je höher aberder Kaiser Friedrich in der Achtling der Muselmännerstieg, um so mehr entfremdeten ihm die immer mehr sichverbreitenden Zweifel an seiner christlichen Rechtgläubig-keit einen großen Theil seiner Glaubensgenossen.
Die Verrätherey, welche die Templer und Johannitergeübt hatten, soll nach den Berichten der muselmännischenGeschichtschreiber den Kaiser bewogen haben, seine For-derungen zu beschränken und den Abschluß des Friedensmit dem Sultan Kamel zu beschleunigen"); und es warsehr natürlich, was auch durch die Uebcrlieferung einesgleichzeitigen Schriftstellers bestätigt wird, daß der Be-weis einer edlen und großartigen Gesinnung, welchen Ka-mel durch die Uebcrsendung des boshaften Schreibens derbcydcn Ritterorden gegeben hatte, den Kaiser mit Achtungund Liebe für den hochherzigen saracenischcn Fürsten er-füllte"). Friedrich beantwortete den Brief, womit derSultan ihm jene Verrätherey kund gethan hatte, durch einSchreiben, welches außer Versicherungen aufrichtiger Freund-schaft das angelegentliche Ansuchen enthielt, daß der Sul-tan, da er selbst den Kaiser aufgefordert hätre, nach Syrienzu kommen, seine Zusage erfüllen und Jerusalem zurückgebenmöchte, weil die ganze Ehre des Kaisers von der Wiederer-langung dieser heiligen Stadt abhinge. Auch verzichtete Fried-rich in diesem Schreiben auf alle äußern und wirklichen
gl) Reinrniä. x. 4 zr.
52 ) Vgl. oben 2lnm. §3.
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