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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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FriedrichII. i n Sprlc n. 47 k

zwischen Cäsarea und Arsuf fließt^), gekommen war, so^«.^bedachte er, baß eine solche Trennung der selbst in ihrerVereinigung geringen Macht der Christen von höchst nach-thciligen Folgen seyn würde, und er entschloß sich, demVerlangen der Tempelherren und Johanniter nachzugebenund zu verordnen, daß alle Heeresbefehle und Banneohne Nennung des kaiserlichen Namens von wegen Got-tes und der Christenheit verkündigt werden solltenHierauf vereinigten sich die Ritterschaften der beydenOrden mit den Pilgern, am fünfzehnten November kamder Kaiser zu Joppe an, und der Bau der Burg dieserStadt wurde sofort angefangen

Die Pilger hatten in den ersten acht Tagen, welchesie zu Joppe zubrachten, mit großem Ungemache zu käm-pfen. Da die Schiffe, welche von Ptolcmais dem HeereLebensmittel zuführen sollten, durch einen heftigen Sturmgehindert wurde», den Hafen von Joppe zu erreichen,und die geringen Vorräthe, welche das Heer auf seinemZuge mit sich geführt hatte, nur für wenige Tage genüg-ten: so wurden die Pilger von einer schweren Hungers-noth heimgesucht. Viele Pilger ließen sich durch diesePrüfung, welche ihnen auferlegt wurde, zur Verzweiflungverleiten, betrachteten, das durch natürliche Ursachen be-wirkte Ungemach als einen sichern Beweis der UngnadeGottes und eine Strafe ihres Gehorsams gegen den vonder Kirche gebannten Kaiser und verlangten die schleunige

Zg) La Numeit ste Monster gnostlastitur iurcr LaoSLroain et Lrsnr.Marin. San. I. e. Dieser Fluß istebne Zweifel der bekannte Nabr clKaffab oder Nohrftust. Vgl. Ecsch.der Kreuzzüge Buch V. Kar. x. rin-merk. 7L> S. 4».

4o) Lssenliens stanna xroclainariex ^arte Oei et Llstristianitacis sup-xrcsso liuxeratoris noinine. Mar.Sun. I. o.

g>) S. oben Slnm. 27. Dgl. Mali!,,oarib x. ZZl,