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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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470 Geschichte der Krcuzzüge. Buch VII. Kap. XIV.

^E'der Tempelherren jedoch gehindert worden seyn, dieseRache zu vollstrccken.

Wie es auch mit diesem Streite, dessen weder in deneigenen Briefen des Kaisers Friedrich noch in den Ankla-gen seiner Widersacher, sondern nur in nicht völlig gleich-zeitigen Nachrichten Erwähnung geschieht, sich verhaltenhaben mag: so ist es doch gewiß, daß das Verhältnis« desKaisers zu der Geistlichkeit von Palästina und überhauptzu allen denen, welche im heiligen Lande dem Papste zu-gethan waren, mit jedem Tage sich verschlimmerte, unddaß seine Unterhandlungen mit den Saraccncn, je mehrsie verheimlicht wurden, um so mehr den Argwohn undden Haß seiner Widersacher stärkten. Als Friedrich dieRitterorden und die übrigen Pilger auffordcrte, ihm nachJoppe zu folgen und die Wiederherstellung dieser Stadtauszuführen: so antworteten ihm die Tempelherren undJohanniter, baß sie wegen des von dem Papste erlassenenVerbots ihm keinen Gehorsam leisten dürften, jedoch bereitwären, an der Wiedererbauung von Joppe zum Nutzendes heiligen Landes und des christlichen Volks Thcil zunehmen unter der Bedingung, daß kein Befehl oder Bannim Namen des Kaisers bekannt gemacht würde Uebcrdiese ihm gestellte Bedingung wurde der Kaiser unwillig,und ohne weiter um die Tempelherren und Johannitersich zu kümmern, trat er im Monate November mit denübrigen ihm treuen Pilgern den Zug nach Joppe an,indem die Ritterschaften jener beyden Orden von fernihm folgten. Als er aber an den Rohrfluß, welcher

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