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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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446 Geschichte der Kreuzzügc. Buch VII. Kap. XIII.

2'Ar. nach Ravenna verwehrten"); Friedrich setzte abergleichwohl seine Rüstungen für die Kreuzfahrt, welche erim Mai des Jahrs 1228 zu unternehmen gedachte, mitgroßer Thätigkcit fort, erhob fernerhin von den Klösternund Kirchen, so wie den Geistlichen Steuern für die Ko-sten jener Rüstungen "), befahl mehreren Prälaten desKönigreichs Sicilicn, ihn auf der Kreuzfahrt zu begleitenund dazu die erforderlichen Vorbereitungen zu machen"),und da der Papst durch die kaiserliche Verteidigungs-schrift nicht war bewogen worden, den wider Friedrichzweymal ausgesprochenen Bann zurückzunehmen, so be-mühte sich der Kaiser, in Rom eine Partey zu gewinnen.Das mächtige Geschlecht der Frangipani, welches damalsmit dem Papste in Mißhelligkeiten gcrathen war, gab denkaiserlichen Anträgen Gehör, verkaufte nach einer genauenSchätzung seine Besitzungen an Häusern, Aeckcrn undDienstleuten innerhalb und außerhalb Rom dem KaiserFriedrich, nahm dieselben als Lehen aus seinen Händenzurück und schwur dem Kaiser und dem Reiche den Eidder Treue"). Die Frangipani kehrten, nachdem sie dieseUebereinkunft mit dem Kaiser geschlossen hatten, nach Romzurück, machten die Sache ihres neuen Lehensherren zu

Z2) Oer Herzog von Oestreich unddie Erzbischöfe von Salzburg undMagdeburg iralen die Reife nachRavenna an, kamen aber nicht wei-ter alb bis Venedig. Ilonorii lllrro-nicoil 8aIi»InirAe»!e ast a. I22g beyLallcs ^niial. ^nstr. 1. II. x. 244.Daß der Papst die Lombarden angc-rcizt habe, den Reichstag zu hindern,behauptet daS Liironioon I/rsper-ßcnse fast.1. 1228) ausdrücklich: Ido-äem anno Imperator couäixerat

per Itiies Lnos.

6z) Ilioliarcl. <Ie S. Serm. p. 1004.1005.

64 ) Ikiolrarck. clc 8. 6erm. p. 1024.6Z) Lliron. vr-p. a. 1227.