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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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Versammlung der Kreuzfahrer in Apulien. 423

Der Erzbischof brachte, als er im Anfänge des Jahrs 1223nach Sicilien zurückkehrte, wie gleichzeitige morgcnländissche und abendländische Schriftsteller bezeugen, mancherlei)Merkwürdigkeiten und Kostbarkeiten als Geschenke, durchwelche der gebildete Sultan von Aegypten dem gelehrtenKaiser Friedrich seine Aufmerksamkeit bewies, unter anderneinen Elcphantcn und viele kostbare Seltenheiten aus In-dien, Arabien, Syrien und Jrak^).

Während Friedrich durch solche Unterhandlungen eineleichte Vollbringung seines Gelübdes sich vorbereitete,kamen zahlreiche Schaaren von Pilgern aus verschiedenen

war angctreten worden, so kam einGesandter des Kaisers, Königs derFranken am Meere, nachdem ermit Kamel einig geworden war, zuMoaddliem, und forderte von Moad-dhcm die Länder, welche dessen OheimSalah cddin erobert hatte. DieserGesandte erreichte aber nicht seinenZweck, und Moaddhcm sprach: sagedeinem Herrn, bey mir ist für ihnnichts anders als das Schwert."Diese Unterhandlungen des Kaisersmit Len Saraccnen waren nicht ganzunbekannt im Abendlandc. DennGregor der Neunte erwähnt ihrer ineinem am s. August 1223 an den Car-dinal Nomanus geschriebenen Briefe. (bell iVIattlc. Uaris acl a. I 22 g. x. zg-j) :t^uocl cietestabliius est, oum Lol-tiauo er alils Larraeeitis rickairäis(Imperator) conrralieiis pactloiies,1U1s krvorem, Olirlstianis otiium cx-tcibet mauikcLtrrm.

so)Malck al Kamel ging dem Ge-sandten entgegen und gewährte ihmeine glänzende Aufnahme) und umden Kaiser in Freygcbigkeit zu über-treffen, lieh er dem Gesandten Ge-schenke von dem doppelten LLerthe der

Geschenke des Kaisers einhändigen,kostbare Gegenstände auS Indien, Je-men , Siiricn, Irak u. s. w." Cb»Ferath bei, Michand a. a. O. Gr-oins a Lotäano acl 6ac5arcm (mensolau. a. re2g) roäierrs, DleplrantemttNtim, Marios er pretlosa gnaeciamalia mnnera ips) Imperator) cletttlitex parre Loiclau). Iliolrarc). äe Lt.kterm. p. 1004. Diese Gesandtschaftwird auch von Hugo Plagon (S.öysiangcdeutct: iZuairt li Messages gtiel'empereor or manäö an souclan,lurent rctorire, )l cirrra tantost cirmer et s'e» ala cn 1a terre chontre-mcr. Makrisi redet übrigens vonzwei) Gesandtschaften deü SultanSKamel an den Kaiser Friedrich imSommer »227; durch die erste wur-den die Unterhandlungen angcknüpft;hierauf kam ein kaiserlicher Gesand-ter nach Aegypten, welchen der Sul-tan auf der Reise von Alexandriennach Kahirah frcyhaltcu lieh; dannbegab sich Fachreddin als Botschafterdes Sultans nach Italien, ilcinaucka. a. O.

I- Chr.1227.