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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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420 Geschichte der Kreuzzügc. Buch VII. Kap. XIH.

^-27? Behandlung die Zuneigung seiner anfangs widerspenstigenmuselmännischen Unterthancn in Sicilien gewonnen undvielfältige Beweise einer treuen Anhänglichkeit von ihnenempfangen; und er konnte also nicht das Würgen vonSaracenen für ein verdienstliches Werk achten, wie frühereKreuzfahrer Der Kaiser Friedrich betrachtete seine Kreuz-fahrt als ein Mittel, seinen Ruhm und sein Ansehen inder Christenheit zu erhöhen, und durch die Achtung,welche er seinem Namen durch die Bcfrcyung des heili-gen Grabes verschaffen konnte, die feindselige Thärigkeitper zahlreichen Neider und Widerfacher des Hauses derHohenstaufen zu lähmen"). Eben deswegen lag ihmnicht blos daran, sein Gelübde auf irgend eine Art zulösen, sondern cs lag ihm auch daran, dem gelobten Landeersprießliche Dienste zu leisten und in Jerusalem als Kö-nig wirklich zu Herrschen.

Die inneren Streitigkeiten der Brüder, unter welchedas Reich Saladin's damals getheilt war, boten dem Kaisereine erwünschte Gelegenheit dar, auf dem Wege der Un-terhandlung mehr zu gewinnen, als selbst ein glücklicherKrieg wider die Ungläubigen bewirken konnte. Malekal Kamel, der Sultan von Aegypten, hatte das äußeregute Vernehmen mit seinem Bruder Malek al Moaddhem,dem Sultan von Damascus, nur so lange unterhalten,als er seines Beystandes bedurfte wider die Kreuzfahrer,welche Damiette beherrschten; und kaum war diese Stadt

, 2 )Friedrich sprach zum EmirFnchrcddin - ich würde nicht so vielgefordert haben, wenn ich nichtfürchtete, meinen guten Ruf imAbendland- zu verlieren. Meine Ab-sicht, alS ich hierher kam, war nichtso sehr, die heilige Sladt zu bcfrcyen,

als mein Ansehen zu erhallen." Nci-imnä x. Wgl. unten Kap. XIV.und iVticinniei iriet. eiee Lrnis. ü'.x. 8Z, so wie dessen i;id 1 iogr.ri>iiioeics Oroisscio, (karie 1822. g,) I'. 2.x. ?>4.