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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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Fernere Bemühungen des Papstes. 411

Ligmrg des Grafen zu vernehmen; die Botschafter aber^.E'widersctzten sich dein Vorschläge des Papstes, daß derGraf dem Spruche einiger achtbaren Männer sich unter-werfen und in deren Hände einen Eid leisten und durchdenselben sich verpflichten sollte, in den Angelegenheiten,in welchen er den Bann sich zugezogen hätte, nach denGeboten der Kirche sich zu verhalten; und diese Botschaf-ter brachten überhaupt Grundsätze und Forderungen vor,welche mit den Rechten und Gewohnheiten der römischenKirche im Widerspruche standen*"). Darum erneute Ho-norius, ungeachtet der von dem Kaiser Friedrich eingelegtenFürsprache, den Bann wider den Grafen Docmund, belegtedas Land desselben mit dem Jnterdicte, beauftragte dieErzbischöfe von Nicosia und Cäsarea und den Abt desKlosters auf dem Oelberge, mit der Vollstreckung diesespäpstlichen Beschlusses und gab dem Ritterorden des Ho-spitals die Erlaubniß, mit den Waffen wieder an sichzu bringen, was der Graf ungerechter Weise ihnen ge-raubt hätte*").

Unter solchen mannichfaltigen Händeln kam die Zeit^FKHheran, in welcher der Kaiser Friedrich versprochen hatte,ohne fernem Aufschub die Kreuzfahrt anzutreten, undHonorius rechnete um so mehr auf die Erfüllung dieserZusage, als dem Kaiser die vorläufige Beylegung seinerStreitigkeiten mit den lombardischen Städten es »er-stattete, seine ganze Macht dem Dienste des Heilandes zuwidmen. Die Thätigkeit des Papstes für die Beförde-

Qsiia, G. (JovanneS) Presbytervon St. Martina, und GregorluS,DiaconuS von St. Teodora. BriefdeS PavstcS Honorius an den KaiserFriedrich vom 04. Januar », er-

lassen zu Nieti, bev Nalnaldus I. c.§. L6.

»7) Lxirlola Ilonorii oik. sziussIlsin-ilil. 1. 0.ng) Uaiuald. I. c. f. Z7.

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