Streit des Kais. Friedrich mit d. K. Johann v. Jcrus. 40 l
niemals den Willen, der ihnen auferlcgtcn Verpflichtungzur Thcilnahmc an dem Krcuzzuge nachzukommcn
Gleichzeitig mit den eben erzählten Handeln war derKaiser Friedrich in ein schlimmes Mißverhalkniß mit sei-nem Schwiegervater, dem Könige Johann von Jerusalem,gcrathen. Johann hatte zwar dem Kaiser, nachdem der-selbe sein Bcylager mit Jvlanthe vollzogen hatte, denTitel eines Königs von Jerusalem zugesiandcn, scheintaber, wie aus einigen, nicht ganz deutlichen Acußcrun-gcn, welche in den päpstlichen Briefen und den Geschicht-schreibern dieser Feit Vorkommen, sich schließen laßt, dieseVerwilligung spater bereut zu haben 2--). Ucberhaupt
Richard von St. Eermano sagt(S. gyy) bloS: Ito Icmpaio (imJahre 1226) loliaitnes stiotns IlexIlierosoiz-mitenns ciisaors,'id Inisic-rotore tiisaeciit. Die von NainaldtlSoft angeführte Chronik des Jordanuüvrücitstch also aus: vesxon?m.i n».
ella Imzierotor zi.rtrem regni.rivit,rrr ic°n,r et regeiia jnra rcsiznct;Ktrr^ctuatli5 iiie obeäir. Ilaiiiaiü.
!>. 1226. h. 11. Dag die Abtretung derKrone von Jerusalem durch den Kö-nig Johann an den Kaiser gleichzei-tig mit der Vermählung des letzter»mit Jvlanthe war, berichtet HugoPlagon S. 6yZ. I'ostgn.im I'.egiiia,sagt Marinus Sanutus (Seorel.i liclc-lium oruois üil>. III. I'ars ll. a. io.I>. 211), aci Imi-eratorem Ilranciitinni(Urnircinsitim) zieränata e?r, Impe-rator a liege loanne regnirit, nt ro-Annni siiii onircragne lieginao iura
VI. Band.
regnisilioni conrraclicerc jnsr.r zier,secit Friedrich zählte, indem er denTitel - König von Jerusalem, unmittel-bar nach dem kaiserlichen stellte undsteh in seinen Urkunden: Ilomauv-rnm Imperator ecmxcr alngli-an-,lerusaiem et Siciliae Ilex, nannte,die Jahre seiner Negierung über Je-rusalem vom Anfangs des Jahrs I22äan lvgl. IVIansi äst llainaicinm a. ,228i). iz.:, und cs ist wohl ein Fehlerder Abschrift, wenn in dem Testa-mente des Kaisers Friedrich (in>Vnrätrvcin dlov. sndsicl. stiplom."r. XI. I>. M) das Jahr itZo als dasrg. Jahr seines Reichs zu Jerusalemgezählt wird. Wahrscheinlich liestFriedrich, nachdem er den neuen Ti-tel angenommen hatte, sogleich seineMünzen umprägcn und auf denneuen Münzen den neuen Titel hin-zufügcn, worauf die Nachricht, wel-che Richard von Sa» Eermano baldauf die Meldung von der Vermährlang des Kaisers folgen lästr, hinzu-dcutcn scheint (.ml ,i. 1225. p. ggg):Uenarii novi, gni Imperiales vo-
Cc
JClir.
I. Chr.
I22Ü.